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8 bewiesene gesundheitliche Vorteile von Blumenkohl + 3 Rezepte

Ernährungsexperten sind sich häufig ganz und gar nicht einig, wenn es um bestimmte Produkte geht. Kaum hat der eine Experte ein Produkt für sehr gesund erklärt, ruft schon der nächste, dass das Gegenteil der Fall wäre. Es gibt aber ein Nahrungsmittel, über dessen positive Wirkung auf die Gesundheit sich so ziemlich alle einig sind: Gemüse! Und dies gilt auch für Blumenkohl. Es gibt wohl niemanden, der behauptet, Blumenkohl wäre ungesund.

Was macht den Blumenkohl aber so gesund? Mehrere Nährstoffe im Blumenkohl sind hierfür die Ursache. Welche genau das sind, wirst du in diesem Artikel erfahren.

Zudem wird  hier auch noch das Folgende besprochen werden:

  • Zu welcher Familie der Blumenkohl zählt und warum gerade diese Familie so gesund ist.
  • Welche Stoffe welche positive Wirkung in unserem Körper haben.
  • Warum Blumenkohl so gut sättigt.
  • Wie das Essen von Blumenkohl beim Abnehmen helfen kann.
  • Welche 3 Blumenkohl Rezepte wirklich herrlich sind.

Iss täglich deine Portion Gemüse

Als Kind bekommt man häufig zu hören, dass man beim Abendessen seine Portion Gemüse aufessen muss, wenn man einen Nachtisch bekommen möchte.

An sich finde ich das ein ziemlich gute Regel, denn meistens wird viel zu wenig Gemüse gegessen.

Im Idealfall isst man am Tag mindestens 300 Gramm Gemüse. Gemüse sollte eigentlich die Basis deines Ernährungsschemas formen. Die Menschen essen Gemüse bereits seit der Vorzeit, denn es wuchst auch damals schon sprichwörtlich vor ihrer Nase, an Bäumen, Sträuchern oder auf und im Boden. Man musste sich also nicht besonders anstrengen, um es zu bekommen und zu essen.

Im Gegensatz zur Jagd war das Auffinden von Gemüse weniger zeitraubend und auch weniger gefährlich. Man konnte sich hiermit immer ernähren, und vor allem darum ging es damals, zu jener Zeit.

Dieser Artikel widmet sich also dem Blumenkohl und seinen gesundheitlichen Vorteilen. Um dies genau erklären zu können, muss ich zuerst allgemein erklären, warum Gemüse überhaupt so gesund ist.

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Was macht Gemüse so gesund?

Das allein ist schon eine tolle Geschichte für sich, denn Gemüse ist eigentlich genaugenommen nicht gesund.

„Warum muss ich dann um Himmels willen dieses blöde Gemüse essen?“

Ich werde es dir erklären.

Wie alles, was lebt, ist natürlich auch Gemüse nicht gerade erfreut, wenn jemand es essen will. Schließlich will jeder am Leben bleiben, auch Gemüse. Darum hat Gemüse sich selbst mit Toxinen ausgestattet (leicht giftigen Stoffen). Auf diese Weise versucht es sich gegen Fressfeinde wie Säugetiere, Insekten, Vögel und auch Menschen zu schützen.

Somit ist Gemüse also eigentlich giftig. Allerdings enthält das meiste Gemüse nicht genügend Giftstoffe, um uns wirklich krank zu machen. Es ist eben nur ‚leicht giftig‘, und genau das ist es letztlich, was das Gemüse paradoxerweise so gesund macht!

Die leicht giftigen Stoffe im Gemüse sorgen dafür, dass unsere Zellen verschiedene Verteidigungsmechanismen aktivieren, wodurch unsere Zellen stärker werden. Hierdurch werden die Zellen dann auch gegen weit gefährlichere Toxine resistenter wie z.B. freie Radikale, Infektionen oder andere üble Krankheitserreger.

Die krebshemmende Wirkung des Gemüses

Darum gibt es unterschiedliche Untersuchungen, die zeigen, dass bestimmte Gemüsesorten gegen bestimmte Krebsarten wirksam sind. Diese Anti-Krebswirkung ist bei Gemüse viel deutlicher als bei Obst.

Bestimmte Stoffe im Gemüse können das Entstehen von DNA-Schäden verhindern und manchmal sogar rückgängig machen (Quelle). Mutationen (Fehler) in unserer DNA verursachen Krebs und andere altersbedingte Krankheiten.

Und Gemüse hilft dabei, dass unser Körper diese Mutationen besser aufspüren kann.

So hat z.B. eine Untersuchung mit Männern ergeben, dass diese bis zu 41% weniger Gefahr laufen an Prostatakrebs zu erkranken, wenn sie drei Mal oder öfter Gemüse pro Woche essen, im Gegensatz zu Männern, die weniger als einmal pro Woche Gemüse essen (Quelle).

Eine weitere Untersuchung konnte zeigen, dass Frauen, die mindestens 1 Kilogramm Broccoli pro Monat aßen, 40% weniger Gefahr liefen, an Brustkrebs zu erkranken, als die Frauen, die weniger als 350 Gramm Broccoli pro Monat aßen (Quelle).

Außer der Tatsache, dass Gemüse eine Anti-Krebswirkung besitzt, ist es ebenfalls gut im Mildern von Altertumserscheinungen.

Das sich Ansammeln von Abfall in den Zellen ist einer der Gründe, warum wir altern und sterben. Dieser Prozess findet überall in unserem Körper statt. Mit der Zeit sammelt sich dann so viel Abfall in unseren Zellen an, dass diese darin ‚ersticken‘ und absterben.

  • Wenn dies im Gehirn stattfindet, entsteht Demenz.
  • Wenn dies in den Muskelzellen passiert, entwickelt sich Sarkopenie (Verlust der Muskelmasse)
  • Und wenn dies in den Augen stattfindet, entwickelt man eine Star-Erkrankung und Makuladegeneration (absterben der Netzhautzellen in den Augen)

Gemüse enthält zahlreiche Stoffe, die verhindern, dass Abfallstoffe sich in den Zellen ansammeln. Auf diese Weise wird die Wahrscheinlichkeit an Altertumserscheinungen zu erkranken zurückgedrängt.

Jetzt fragst du dich vielleicht, welche Gemüsesorte hierbei am wirksamsten ist. Die Antwort lautet: Das Gemüse, das zur Familie der Kreuzblütler gehört und grünes Blattgemüse mit starker gesundheitlicher Wirkung.

Die Familie der Kreuzblütler

An dieser Stelle kommt der Blumenkohl ins Spiel. Wie bereits erwähnt, sind es vor allem die Vertreter der Familie der Kreuzblütler, die sehr gesund sind. Und du rätst es sicher schon, ja, Blumenkohl gehört auch dazu.

Die Familie der Kreuzblütler besteht aus den folgenden Gemüsesorten:

  • Blumenkohl
  • Broccoli
  • Grünkohl
  • Rosenkohl
  • Chinakohl bzw. Weißkohl
  • Brunnenkresse
  • Kohlrabi
  • Pak Choi

Blumenkohl, der in Österreich auch als Karfiol bekannt ist, gehört also zur Familie des gesündesten Gemüses. Die Kreuzblütler verdanken ihren Namen übrigens den vier Blütenblättern, die sich gekreuzt gegenüberstehen. Das nur nebenbei.

Unterschiedliche Untersuchungen haben ergeben, dass Gemüse, das zur Familie der Kreuzblütler zählt, das gesündeste ist, weil es am besten vor Krebs schützt (Quelle). Diese Wirkung verdankt das Gemüse vor allem einigen speziellen Stoffen. Welche dies genau sind, wirst du gleich erfahren.

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Vorteile des Blumenkohls

Blumenkohl enthält viele Nährstoffe, die sehr gesund für den Körper sind und die in vielen anderen Gemüsesorten nicht vorkommen. Und genau darum ist eben der Blumenkohl so gesund.

Der größte Vorteil ist vielleicht, dass man Blumenkohl zu fast allen Gerichten hinzufügen kann, weil er einen relativ neutralen Geschmack besitzt. Allein schon deshalb könnte man dieses Gemüse jeden Tag essen.

Hier folgen nun 8 Vorteile des Blumenkohls.

Tipp #1: Er enthält viele Nährstoffe

Ich rede schon die ganze Zeit davon, dass Blumenkohl so viele gesunde Nährstoffe enthält. Welche sind das aber nun im Einzelnen?

Blumenkohl enthält sehr viele Vitamine, Mineralien und Antioxidantien.

  • Er enthält die folgenden Vitamine: Vitamin C, Vitamin K, Vitamin B6, Vitamin E, Folsäure und Pantothensäure.
  • Blumenkohl enthält die folgenden Mineralien: Kalium, Mangan, Magnesium und Phosphor.

Das sind also jede Menge gesunde Nährstoffe und das bei gerade einmal 24 kcal pro 100 Gramm frischem Blumenkohl. Wenn man also nur Blumenkohl essen würde, hätte man eine sehr gute Quelle für Vitamine und Mineralien, ohne dabei dick zu werden.

Woran liegt das?

Vitamine und Mineralien liefern keine Kalorien, man benötigt sie aber ebenfalls zum leben. Hundert Gramm Blumenkohl bestehen zu 92 Gramm aus Wasser, das ebenfalls keine Kalorien enthält. Ansonsten enthalten 100 Gramm Blumenkohl noch:

  • 3 Gramm Kohlenhydrate (von denen 2 Gramm Zucker sind)
  • 2 Gramm Eiweiß
  • 2,2 Gramm Ballaststoffe

Wie du inzwischen erfahren hast, enthält er also nur wenige Nährstoffe, die Kalorien liefern. Und das, was er enthält, ist alles sehr gesund. Vor allem die Ballaststoffe besitzen eine sehr gesunde Wirkung auf den Körper. Die Tatsache, dass Blumenkohl fast genauso viele Kohlenhydrate wie Ballaststoffe enthält, macht das Gemüse noch gesünder.

Die genannten Nährstoffe sind aber noch nicht alles. Blumenkohl enthält zudem auch sehr gesunde Antioxidantien, was mich dann auch direkt zum nächsten Punkt bringt:

Tipp #2: Er enthält viel Antioxidantien (leicht giftige Stoffe)

Sobald ich dieses Wort in einem Artikel erwähne, ändert sich der Gesichtsausdruck vieler Leser von fröhlich zu … etwas weniger fröhlich …

… das ist aber dennoch dasjenige, was den Blumenkohl so gesund macht. Darum kann ich das auch nicht unter den Tisch fallen lassen. Ich werde aber versuchen, dir auf möglichst einfache Weise zu erklären, was Antioxidantien eigentlich sind und was sie tun.

Freie Radikale sind ungesunde Stoffe, die bei unterschiedlichen Prozessen im Körper entstehen. Diese freien Radikale reagieren mit gesunden Zellen im Körper und beschädigen sie dabei.

Hier kommen nun die Antioxidantien ins Spiel. Antioxidantien sorgen dafür, dass freie Radikale im Körper neutralisiert werden. Sie sorgen zudem dafür, dass unser körpereigenes Abwehrsystem aktiver wird. Auf diese Weise werden unsere Zellen noch widerstandsfähiger gegen noch viel gefährlichere Toxine wie z.B. freie Radikale, Infektionen oder andere gefährliche Krankheitserreger.

Antioxidantien sorgen dafür, dass:

  • Vor allem keine Schäden an der DNA entstehen, indem sie mit freien Radikalen reagieren.
  • Und zudem, dass unser körpereigenes Abwehrsystem aktiver wird, wodurch DNA-Schäden besser erkannt werden.

Die bekanntesten Antioxidantien im Blumenkohl sind:

  • Senfölglycoside
  • Isothiocyanate
  • Carotinoide
  • Flavonoid

Die Namen brauchst du dir natürlich nicht zu  merken, das mache ich auch nicht. Es ist aber gut zu wissen, dass vor allem die beiden ersten das Wachstum von Krebszellen hemmen (Quelle) (Quelle).

Die beiden letzten scheinen eine Anti-Krebswirkung zu besitzen und verkleinern zudem die Wahrscheinlichkeit für Alterserkrankungen wie z.B. Herz- und Gefäßerkrankungen (Quelle, Quelle).

Außer den hier oben genannten Antioxidantien, enthält Blumenkohl zudem auch viel Vitamin C, das ebenfalls als Antioxidans fungiert. Vitamin C besitzt eine stark entzündungshemmende Wirkung (Quelle).

Tipp #3: Er enthält viele Ballaststoffe

Bei Tipp #1 hatte ich bereits erwähnt, dass Blumenkohl verhältnismäßig wenig Kalorien enthält, dafür aber recht viel Ballaststoffe.

Und wenn es einen Makronährstoff gibt, von dem man eigentlich nie genug essen kann, dann sind es Ballaststoffe.

Ballaststoffe haben eine positive Wirkung auf die allgemeine Gesundheit. Blumenkohl enthält 2,2 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm. Das klingt vielleicht nicht besonders viel, man isst aber recht schnell 300 Gramm Blumenkohl, wodurch man dann etwa 7 Gramm Ballaststoffe aufnimmt. Und das ist dann schon ein erheblicher Teil der täglichen Ballaststoffaufnahme des durchschnittlichen Deutschen (23 Gramm).

Diese Zahl sagt aber vielleicht nur etwas aus über die Menge an Ballaststoffen, die der Deutsche so am Tag zu sich nimmt und nicht, ob Blumenkohl nun sehr viel oder wenige Ballaststoffe enthält.

Ballaststoffe gibt es in zwei unterschiedlichen Formen. Diese werde ich hier im Folgenden erläutern:

Lösliche und nicht lösliche Ballaststoffe

  1. Gemüse enthält sowohl lösliche als auch nicht lösliche Ballaststoffe. Lösliche Ballaststoffe werden auch als fermentierbare Ballaststoffe bezeichnet. Diese Ballaststoffe können in Wasser gelöst werden und von den guten Darmbakterien im Körper weiter verarbeitet werden. Diese Darmbakterien erhalten die Darmflora gesund.
  2. Nicht lösliche (nicht fermentierbare) Ballaststoffe können von unseren Darmbakterien nicht verarbeitet werden. Diese Ballaststoffe nehmen aber sehr viel Wasser im Dünndarm auf. Auf diese Weise nimmt das Volumen des Stuhls zu, was wiederum dazu führt, dass die Darmperistaltik (Kontraktion des Darms) zunimmt. Auch dies hat einen positiven Einfluss auf den Körper.

Darum sollte man beide Formen von Ballaststoffen über die Ernährung aufnehmen.

Wenn man ballaststoffreiches Gemüse wie z.B. Blumenkohl isst, sinkt die Wahrscheinlichkeit, an Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes zu erkranken (Quelle, Quelle).

Ballaststoffe sorgen zudem für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl, wodurch man nicht so schnell wieder Hunger bekommt (Quelle). Aus diesem Grund hat der Verzehr von Ballaststoffen auch einen positiven Einfluss auf das Abnehmen, dazu aber gleich noch mehr.

Tipp #4: Hilft beim Abnehmen

Wenn du bei den bisherigen Tipps gut aufgepasst hast, brauche ich diesen Tipp eigentlich kaum mehr zu erläutern. Wer es aber doch gerne lieber noch einmal genau wissen möchte, für den werde ich es hier erklären:

  1. Blumenkohl enthält pro 100 Gramm nur wenige Kalorien (24 kcal pro 100 Gramm). Man könnte auch sagen, man kann davon sehr viel essen ohne zuzunehmen.
  2. Blumenkohl enthält recht viel Ballaststoffe. Ballaststoffe wirken sich positiv auf die Darmflora aus. Sie fördern die Verdauung und sorgen für eine Volumenzunahme des Verdauungsbreis. Hierdurch wird man sich länger satt fühlen.
  3. Lösliche Ballaststoffe sorgen dafür, dass der Blutzuckerspiegel nicht so schnell und auch weniger hoch ansteigt. Die Ballaststoffe verzögern die Aufnahme des Zuckers. Wenn man Blumenkohl also zusammen mit einem kohlenhydratreichen Nahrungsmittel wie z.B. Kartoffeln isst, wird er die Aufnahme der Kohlenhydrate verzögern. Die Ballaststoffe sorgen also für einen stabileren Blutzuckerspiegel (Quelle). Ein stabiler Blutzuckerspiegel bedeutet zugleich auch weniger Produktion des Hormons Insulin. Hierdurch sinkt ebenfalls die Wahrscheinlichkeit zuzunehmen (Quelle).
  4. Hundert Gramm Blumenkohl bestehen zu 92% aus Wasser. Zum Abnehmen benötigt man viel Feuchtigkeit. Es gibt aber nur wenige Menschen, die ausreichend Wasser trinken. Mit Blumenkohl nimmt man eine erhebliche Portion Wasser zu sich, ohne tatsächlich etwas zu trinken.

Alle genannten Eigenschaften des Blumenkohls haben einen positiven Effekt auf das Abnehmen, wie auch Untersuchungen zeigen (Quelle). Also dann schnell mehr Blumenkohl essen;)

Tipp #5: Blumenkohl ist gesund für das Gehirn

Blumenkohl ist reich am Nährstoff Cholin. Dieser Stoff ist wichtig für die Entwicklung des Gehirns, denn er hilft beim Reparieren und der Versorgung der Zellmembranen im Gehirn.

Blumenkohl enthält 40 mg Cholin pro 100 Gramm. Cholin steckt z.B. auch in großen Mengen in Muttermilch, damit die Entwicklung des Gehirns des Babys gut verläuft.

Der Körper kann Cholin ebenfalls in geringen Mengen produzieren, allerdings nicht genug, darum muss der Rest über die Nahrung aufgenommen werden. In 300 Gramm Blumenkohl stecken leicht 120 mg Cholin. Männer und Frauen sollten täglich im Schnitt 400 bis 500 mg Cholin aufnehmen.

Damit ist Blumenkohl sicher ein guter Anfang.

Da sehr viele Menschen einen Mangel an diesem Nährstoff haben, ist es sicherlich empfehlenswert, etwas öfters Blumenkohl zu essen.

Welche Funktion besitzt Cholin im Körper?

Cholin spielt eine wichtige Rolle beim Erhalt unseres Gehirns. Das Vorhandensein von ausreichend Cholin beeinflusst die neurale und kognitive Entwicklung eines Babys in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten positiv (Quelle).

Zudem ist Cholin auch an der Produktion von Neurotransmittern beteiligt. Z.B. auch bei der Produktion von Acetylcholin. Dieser Neurotransmitter wird für das Funktionieren des Nervensystems und für den Transport von Lipiden aus der Leber benötigt (Quelle).

Außer Cholin enthält Blumenkohl auch viel Vitamin E, das ebenfalls ein wichtiges Antioxidans für das Gehirn ist. Eine Studie aus dem Jahr 2011 konnte zeigen, dass Nahrungsmittel mit viel Vitamin E, wie z.B. der Blumenkohl, das Langzeitrisiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer verringern können (Quelle).

Tipp #6: Er ist gut für dein Herz und die Blutgefäße

Außer für das Gehirn, ist Blumenkohl zudem gut für das Herz und die Blutgefäße.

Das ist nicht dem Cholin zu verdanken, sondern dem Sulforaphan.

Herz- und Gefäßerkrankungen stellen in der westlichen Welt ein zunehmendes Problem dar. Die Ursache hierfür ist vor allem das schlechte Ernährungsschema und zu wenig Bewegung der Menschen. Herz-Kreislauferkrankungen sind in Deutschland Todesursache Nr. 2.

Ein gesünderes Ernährungs- und Bewegungsschema würde Wunder wirken. Und zu einem solchen gesünderen Ernährungsschema zählt Blumenkohl ganz sicher dazu. Nicht unbedingt, weil sein Nährwert so gut ist und sich mit ihm Übergewicht bekämpfen lässt und somit die Gefahr für Herz-Kreislauferkrankungen (Quelle), sondern vor allem deswegen, weil Blumenkohl eine erhebliche Menge des Antioxidans Sulforaphan enthält. Dieses Antioxidans besitzt einen positiven Effekt auf das Herz und die Blutgefäße.

Eine Gruppe von Forschern entdeckte im Jahr 2009, dass der Verzehr von Blumenkohl die Wände der Blutgefäße schützen kann (Quelle).

Die Forscher entdeckten, dass ein bestimmtes Eiweiß in den Wänden der Blutgefäße inaktiv ist, wodurch diese für Krankheiten anfälliger werden. Mit Hilfe von Mäusen konnte nachgewiesen werden, dass Sulforaphan diese Eiweiß stimulieren kann und auf diese Weise die Schlagadern schützt.

Diese Art der Untersuchungen wurden aber wie erwähnt nur an Mäusen durchgeführt. Darum ist es nicht sicher, ob dies auch für den Menschen gilt. Es lohnt sich aber sicherlich, in dieser Richtung weiterzuforschen.

Tipp #7: Er senkt die Krebsgefahr

Leider gibt es unglaublich viele verschiedene Krankheiten auf der Welt. Die Krankheit, die bei uns die meisten Toten fordert, ist zweifellos der Krebs.

Fast jeder kennt jemanden, der dieser schrecklichen Krankheit zum Opfer gefallen ist. Und obwohl hierbei die genetische Veranlagung eine große Rolle spielt, ist sicherlich auch ein guter Teil ernährungsbezogen. Übergewicht kann beispielsweise die Gefahr für Krebs sicherlich erhöhen (Quelle).

Es gibt dagegen aber auch viele gesunde Nahrungsmittel, die die Wahrscheinlichkeit für eine Krebserkrankung senken. Und du rätst es sicherlich schon, das gilt auch für unseren Blumenkohl.

Und auch hier spielt das Antioxidans Sulforaphan eine Rolle.

Sulforaphan hilft auf drei unterschiedliche Weisen gegen Krebs:

  • Sulforaphan verzögert den Prozess, bei dem sich Abfallstoffe in den Zellen ansammeln. Auf diese Weise bekommt das Reparatursystem des Körpers mehr Zeit, um seine Arbeit zu machen.
  • Es fördert das Absterben der Krebszellen.
  • Und es unterdrückt die Krebsbildung, indem es die Enzyme hemmt, die das Krebswachstum fördern.

Die hier oben genannten Vorteile scheinen vor allem eine wichtige Rolle beim Kampf gegen Darm- und Prostatakrebs zu spielen.

Eine Studie aus dem Jahr 2007 zeigte, dass eine broccoli- und blumenkohlreiche Diät die Wahrscheinlichkeit einer Prostatakrebserkrankung erheblich senken kann (Quelle). Bei dieser Untersuchung wurden 29.000 Männer über einen Zeitraum von 4 Jahren beobachtet. Dabei wurden ihre Ernährungsgewohnheiten beobachtet und sie wurden regelmäßig auf Anzeichen für Prostatakrebs untersucht.

Am Ende der Untersuchung stellte sich heraus, dass die Männer, die zweimal pro Woche Blumenkohl gegessen hatten, eine um 52% niedrigere Wahrscheinlichkeit für Prostatakrebs hatten.

Tipp #8: Er ist ein sehr guter Ersatz für Kohlenhydrate

Der letzte Vorteil hat nichts mit der Gesundheit zu tun, aber passt sehr gut in eine kohlenhydratarme Diät.

Es hat sich herausgestellt, dass Blumenkohl der perfekte Ersatz für bestimmte Kohlenhydratquellen ist.

Eine kohlenhydratarme Diät ist für viel Deutsche und andere Mitteleuropäer recht schwierig einzuhalten. Die Ursache hierfür ist, dass das Ernährungsschema des durchschnittlichen Deutschen zu etwa 60% aus Kohlenhydraten besteht. Schließlich essen wir meist Brot zum Frühstück und Abendessen, und wir essen meist Kartoffeln oder Nudeln als Hauptbestandteil des Mittagessens.

All diese Nahrungsmittel stecken voller Kohlenhydrate und lassen sich nur schwer ersetzen. Das denken zumindest die meisten Menschen. Blumenkohl ist aber ein sehr vielseitiges Gemüse, das sich sehr gut als Ersatz für Kohlenhydrate eignet.

Und wie du inzwischen weißt, enthält Blumenkohl nur sehr wenige Kohlenhydrate pro 100 Gramm. Somit ist er der ideale kohlenhydratarme Ersatz für Kartoffeln, Pasta und Reis:

  • Man kann ihn raspeln und kurz anbraten oder kochen und so als Reisersatz verwenden.
  • Man kann Blumenkohl auch feinmahlen und dann einen Teig daraus machen, auf diese Weise kann er als z.B. Pizzaboden dienen.
  • Blumenkohlpüree anstelle von Kartoffelpüree. Einfach etwas Crème fraiche und Käse zum gekochten Blumenkohl geben und dann alles zerstampfen. Dann erhältst du ein herrliches Blumenkohlpüree.
  • Kombiniert man gedämpften Blumenkohl mit Eiern, erhält man perfekte kohlenhydratarme Tortillas.

Auf diese Weise vermindert man nicht nur die Menge an Kohlenhydraten, sondern erhöht zudem auch seine Aufnahme an Gemüse, was das Ganze noch viel gesünder macht.

Und um dir noch etwas deutlicher werden zu lassen, wie kohlenhydratarm Blumenkohl tatsächlich ist, hier noch einige Vergleiche:

  • 100 Gramm Blumenkohl enthält 3 Gramm Kohlenhydrate
  • 100 Gramm weißer Reis enthält 78 Gramm Kohlenhydrate
  • 100 Gramm nicht Vollkorn-Nudeln enthält 67 Gramm Kohlenhydrate
  • 100 Gramm Kartoffeln ohne Schale  (gekocht) enthalten 20 Gramm Kohlenhydrate

Wenn man diese Zahlen sieht, ist die Wahl schnell getroffen. Möchtest du mehr Informationen zu einer kohlenhydratarmen Diät? Dann lies auch den folgenden Artikel: Low Carb Diät: Erklärung, Ernährungsplan, 9 Gefahren + 7 Rezepte

3 Rezepte mit Blumenkohl

Rezept 1: Blumenkohlpüree mit Hackfleisch und Bohnen

Blumenkohlpüree ist der ideale Ersatz für Kartoffelpüree. Es ist viel kohlenhydratärmer und darum viel gesünder, und es lässt sich zudem ganz einfach zubereiten. Das folgende Gericht ist für 2 Personen.

Das brauchst du:

  • 1 großen (600 g) Blumenkohl
  • 300 g Rinderhackfleisch
  • 100 g Crème fraiche
  • 50 g geriebener Käse
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250 g Limabohnen
  • 1 Esslöffel Olivenöl oder 10 g Butter
  • Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Den Blumenkohl in kleine Röschen schneiden und etwa 15 Minuten lang in Wasser gar kochen.

Erwärme das Öl oder die Butter in einem großen Topf. Schneide den Knoblauch in kleine Stückchen und dünste diese in der Butter bzw. dem Öl an. Gib das Rinderhackfleisch in den Topf und brate es mit, bis es gar ist.

Spüle die Limabohnen in einem Sieb ab, bis sie sauber sind und gib sie zum Fleisch in den Topf. Backe sie 5 Minuten mit den anderen Zutaten mit, bis sie schön warm sind.

Inzwischen kannst du den Blumenkohl abgießen und im Sieb noch kurz stehen lassen, damit er ein bisschen abkühlen kann. Nach einigen Minuten kann der Blumenkohl dann zum Rest in den Topf. Die Crème fraiche, den geriebenen Käse und Pfeffer und Salz  hinzufügen. Anschließend stampft man die Mischung mit dem Kartoffelstampfer, bis eine Püree entsteht.

Man kann die Hackfleisch-Bohnen-Mischung auch separat zum Blumenkohlpüree servieren.

Rezept 2: Blumenkohl-Salat mit Feta

Ein herrlicher kohlenhydratarmer Blumenkohl-Salat mit Feta. Er lässt sich wunderbar als Mittagessen oder Abendessen essen.

Das brauchst du:

  • 400 g Blumenkohl
  • 150 g Feta
  • 250 g Cannellini Bohnen
  • 7,5 g Minze
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 rote Paprika
  • 1 Teelöffel Salbei
  • Pfeffer

Zubereitung:

Den Blumenkohl und die Paprika in kleine Stücke schneiden und in eine Salatschüssel geben. Die Bohnen in einem Sieb abspülen, bis sie ganz sauber sind. Anschließend auch sie in die Salatschüssel geben.

Die Minzeblätter feinhacken und ebenfalls hinzufügen.

Den Feta in kleine Würfel schneiden und zum Salat geben. Zum Schluss das Olivenöl, den Salbei und den Pfeffer hinzufügen und den Salat damit abschmecken.

Rezept 3: Auflauf mit Blumenkohl

Zum Schluss noch ein herrlicher Blumenkohlauflauf. Blumenkohl schmeckt sowieso schon lecker und erst recht als Auflauf aus dem Ofen. Ein sehr schmackhaftes Abendessen, das einen auch lang sättigen wird.

Das brauchst du:

  • 400 g Blumenkohl
  • 150 g Lauch
  • 1 Zucchini
  • 150 g Rinderhackfleisch (mager)
  • 100 g Ziegenkäse
  • 60 ml Kokosmilch
  • 60 g geriebener Käse (48+)
  • 1 Esslöffel Kokosöl
  • Prise schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Den Blumenkohl in kleine Röschen schneiden und 10 Minuten in Wasser kochen. Inzwischen den Ofen auf 200° C vorheizen.

Den Lauch in kleine Ringe schneiden, die Zucchini in kleine Würfelchen. Das Hackfleisch in einem Topf anbraten und den Lauch und die Zucchini hinzufügen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das Ganze anschließend noch etwa 5 Minuten braten.

Die Kokosmilch in einem kleinen Topf auf kleiner Flamme erwärmen und darin den Ziegenkäse schmelzen lassen. Auf diese Weise entsteht eine gesunde Käsesoße.

Inzwischen die Auflaufform mit Olivenöl oder Kokosbutter einfetten und die Blumenkohlröschen hineingeben. Anschließend die Lauchmischung darübergeben und zum Schluss auch noch die Käsesoße. Bestreue den Auflauf mit geriebenem Käse.

Den Auflauf nun für 15 Minuten im Ofen überbacken lassen.

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