14 bewiesene Gesundheitsvorteile von Ingwer(Tee) + 5 Rezepte

14 bewiesene Gesundheitsvorteile von Ingwer(Tee) + 5 Rezepte

Das Besondere an Ingwer sind seine bioaktiven Komponenten. Sie besitzen eine vielfältige heilende Wirkung auf unseren Körper und unser Wohlbefinden. Welche Wirkungen hier genau gemeint sind, wirst du in diesem Artikel erfahren.

Das Folgende wirst du in diesem Artikel erfahren:

  • Was ist Ingwer?
  • Die gesundheitlichen Vorteile von Ingwer
  • Die Gefahren und Nebenwirkungen von Ingwer

Am Ende werde ich dir noch 5 herrliche Rezepte vorstellen, in denen Ingwer verwendet wird, damit du direkt damit starten kannst.

Was ist Ingwer?

Ingwer ist eines der am häufigsten verwendeten Gewürze der Welt. Es handelt sich dabei um die Wurzelknolle der Ingwerpflanze (Zingiber officinale).

Weitere bekannte Vertreter der Ingwerfamilie sind Kurkuma, Laos und Kardamom. Zusammen mit Kurkuma und Kardamom bildet Ingwer die Basis für Currypulver.

Ingwer besitzt einen sehr intensiven und starken Geschmack. Man benötigt deswegen auch nicht viel davon, um ein Gericht damit abzuschmecken oder sich daraus einen Tee zuzubereiten. Wenn man zu viel Ingwer in einem Gericht verwendet, wird der Geschmack schnell alles überdecken.

Die organische, ölige Verbindung, die für den scharfen Geschmack des Ingwers verantwortlich ist, heißt Gingerol.

Diese Gingerol-Ketone sind zudem auch für eine Reihe gesundheitlicher Vorteile verantwortlich. Dazu aber später mehr.

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Verwendung von Ingwer

Ingwer kann man in unterschiedlicher Form kaufen. In so gut wie jedem Supermarkt kann man ihn als frische Ingwerknolle oder in Pulverform kaufen.

Ingwer in Pulverform ist auch unter der indonesischen Bezeichnung Djahé bekannt. Djahé schmeckt noch etwas schärfer als frischer Ingwer.

Aus Ingwer wird auch Ingwerbier, Ginger Ale (Limonade), Ingwermarmelade, kandierter Ingwer, Ingwersirup und eingelegter Ingwer (in Sirup) gemacht.

Geschichte des Ingwer

In China und Indien wird Ingwer schon seit mindestens 5000 Jahren in der Heilkunde verwendet. Und auch in anderen asiatischen und arabischen Ländern kennt man die heilsame Wirkung dieses besonderen Gewürzes schon seit langen Zeiten.

Ingwer stammt ursprünglich sehr wahrscheinlich aus Südostasien. Da es erstaunlicherweise nirgendwo mehr wild wächst, ist sein Ursprung nicht mehr mit Sicherheit zu bestimmen.

Ingwer wurde bereits im 1. Jahrhundert aus Indien in die Mittelmeerregion gebracht. In jener Zeit war es für Indien ein wichtiges Exportprodukt ins Römische Reich.

Bei den Römern war der Ingwer wegen seiner medizinischen Wirkung, vor allem bei Magen- und Darmproblemen, Verdauungsproblemen und auch bei Grippe und Muskelschmerzen sehr beliebt. Mit dem Fall des Römischen Reiches geriet der Ingwer jedoch wieder etwas in Vergessenheit.

Ingwer wächst nicht in Europa, er benötigt tropisches Klima. Im Mittelalter wurde er aus arabischen Ländern nach Europa importiert. In jener Zeit war er sehr kostbar. Für ein Pfund Ingwer bezahlte man genauso viel wie für ein lebendes Schaf.

Im Mittelalter nahmen die Spanier Ingwerpflanzen mit nach Amerika. In jener Zeit war kandierter Ingwer in Europa eine exklusive und heiß begehrte Delikatesse.

Ingwer war schon immer und ist bis zum heutigen Tag eines der meist gehandelten Gewürze.

Die gesundheitlichen Vorteile von Ingwer

All die Hintergrundinformationen über Ingwer sind natürlich sehr interessant, richtig spannend wird es aber erst, wenn man sich die vielen gesundheitlichen Vorteile des Ingwers anschaut.

Ingwer wird für viele pharmakologische Anwendungen verwendet und wird hierbei im Allgemeinen auch als sicher angesehen (Quelle).

Dennoch sind viele Mechanismen der Wirkungsweise des Ingwers nach wie vor unbekannt. Darum sollte man Ingwer als Nahrungsergänzungsmittel auch mit gewisser Vorsicht verwenden.

Man sollte Ingwer niemals als Alternative für (starke) Medikamente verwenden, die einem verschrieben wurden. Einen solchen Schritt sollte man immer nur in Absprache mit seinem behandelnden Arzt gehen.

Wie bei vielen medizinischen Gewürzen, basieren auch bei Ingwer viele Informationen auf Erfahrungen, die von Generation an Generation weitergegeben wurden. All dies natürlich ohne wissenschaftliche Grundlage, um die gesundheitlichen Vorteile zu bestätigen.

Zum Glück wurde aber in den letzten Jahren recht viel mit Ingwer geforscht.

In diesem Artikel werde ich mich ausschließlich auf die gesundheitlichen Vorteile des Ingwers konzentrieren, die auch wissenschaftlich bewiesen wurden.

Um in den Genuss der gesundheitlichen Vorteile von Ingwer zu kommen, kann man ihn als frischen Ingwer, Ingwerpulver, Ingwerextrakt oder Ingweröl zu sich nehmen.

Man kann nicht sagen, frischer Ingwer wirkt am besten. Das Erhitzen und Trocknen des Ingwers verursacht eine Veränderung der aktiven Substanzen, wodurch sich die therapeutischen Einsatzmöglichkeiten vergrößern.

Ingwerpulver hat etwa 10 Mal so viele biologisch aktive Komponenten wie frischer Ingwer.

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Gesundheitsvorteil #1: vermindert unterschwellige Entzündungen

Entzündungen sind eine Reaktion des Körpers auf Reizungen und Schädigungen. Bei diesen Schädigungen kann es sich um einen Befall durch Viren, Bakterien oder Pilze handeln oder um eine Autoimmunreaktion.

Infolge unser westlich geprägten Ernährungsweise leiden viele Menschen unter chronischen unterschwelligen Entzündungen im Körper.

Diese Entzündungen stellen eine Bedrohung für die Gesundheit dar. Sie erhöhen unter anderem die Gefahr für Diabetes Typ-2, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen.

Gingerol, der wichtigste bioaktive Stoff im Ingwer, besitzt eine stark entzündungshemmende und anti-oxidierende Wirkung (Quelle).

Gesundheitsvorteil #2: vermindert Übelkeit

Eine der ältesten Anwendungen von Ingwer ist dessen Gabe bei Übelkeit. Ingwer ist sehr wirksam bei Übelkeit und Erbrechen (Quelle).

Ingwer kann bei Reisekrankheit, Übelkeit am Morgen und bei Übelkeit infolge einer Chemotherapie verwendet werden (Quelle, Quelle).

Eine Untersuchung unter Touristen, die an einer Walfisch-Safari teilnahmen, zeigte, dass Ingwer ebenso gut gegen die Seekrankheit wirkte wie unterschiedliche Arten von Reisetabletten (Quelle).

Bei einer Untersuchung unter schwangeren Frauen stellte sich heraus, dass Ingwer die Heftigkeit der Übelkeit in der Schwangerschaft mildern konnte (Quelle).

Eine weitere Untersuchung zeigte zudem, dass die Verwendung von Ingwer in der Schwangerschaft keine negativen Nebenwirkungen verursachte (Quelle).

Die folgenden Anpassungen des Lebensstils können ebenfalls dazu beitragen, um die Übelkeit während der Schwangerschaft zu vermindern:

  • Vermeide fettes und scharfes Essen
  • Regelmäßig und kleinere Mahlzeiten essen
  • Ausreichend trinken
  • Mindestens 7 Stunden pro Nacht schlafen

Gesundheitsvorteil #3: vermindert Schmerzen bei Arthrose

Arthrose ist eine rheumatische Erkrankung, bei der das Knorpelgewebe dünner und weicher wird. Der Knorpel wird hierdurch leichter beschädigt und kann nur ungenügend abheilen.

Arthroseschmerzen treten häufig an den Füßen, Knien, Hüften, Händen, dem Rücken und Nacken auf. Die Schmerzen können dabei vom Gelenk stark ausstrahlen.

Bei einer Untersuchung mit Teilnehmern, die unter Arthrose in den Knien litten, konnte Ingwer die Schmerzen vermindern, wodurch die Teilnehmer weniger Schmerzmittel benötigten (Quelle).

In wieweit Ingwer tatsächlich den Schmerz bei Arthrose vermindern kann ist nicht gänzlich geklärt. Es gibt auch Untersuchungen mit Tieren, die zu ganz anderen Ergebnissen kamen. Aber Ingwer ist vermutlich einen Versuch wert, wenn man unter Arthroseschmerzen leidet.

Gesundheitsvorteil #4: gut für Menschen mit Diabetes

Ingwer sorgt für eine Verminderung des Blutzuckers und des HbA1c-Wertes (HbA1c gibt Einblick in die durchschnittlichen Blutzuckerwerte der letzten Monate).

Ingwer verbessert zudem die Insulinsensibilität (Quelle, Quelle, Quelle, Quelle).

Bei einer kleineren Untersuchung mit Menschen mit Diabetes Typ-2 stellte sich heraus, dass Ingwer die Werte absenken konnte, über die das Risiko für Herzerkrankungen abgeschätzt werden kann (Quelle).

Gesundheitsvorteil #5: vermindert Menstruationsschmerzen

Ingwer ist eine traditionelles Mittel, um Menstruationsschmerzen zu lindern. Bei einer Studie wurden Ingwerpulver-Präparate mit Ibuprofen und Mefenaminsäure verglichen.

Mefenaminsäure ist in Deutschland nicht zugelassen, wird aber in anderen Ländern häufig gegen Menstruationsschmerzen eingesetzt.

Die Untersuchung ergab, dass Ingwer genauso gut die Schmerzen bekämpfte wie die Schmerzmittel Ibuprofen und Mefenaminsäure (Quelle).

Gesundheitsvorteil #6: senkt das Cholesterin

Eine Untersuchung konnte zeigen, dass Ingwerpulver-Kapseln das schlechte LDL und VLDL Cholesterin merklich absenkten (Quelle). Hierfür mussten die Teilnehmer aber 3 Mal am Tag 3 Gramm Ingwer schlucken, was recht viel ist.

Eine Untersuchung an Ratten bestätigte, dass Ingwer das Cholesterin und die Triglycerinwerte absenken kann (Quelle).

Gesundheitsvorteil #7: kann möglicherweise Krebs vorbeugen

Gingerol, das in großen Mengen in Ingwer steckt, besitzt wahrscheinlich krebshemmende Eigenschaften (Quelle, Quelle).

Möglicherweise ist Ingwer gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs und Eierstockkrebs wirksam, die Beweise hierfür sind jedoch noch etwas spärlich (Quelle, Quelle).

Gesundheitsvorteil #8: verbessert die kognitiven Funktionen

Bei einer kleineren Untersuchung unter gesunden Frauen mittleren Alters stellte sich heraus, dass Ingwerextrakt das Reaktionsvermögen und das Gedächtnis verbesserte (Quelle).

Gesundheitsvorteil #9: schützt möglicherweise vor Alzheimer

Die Alzheimer-Erkrankung ist eine Form der Demenz. Sie ist eine Erkrankung, die fortschreitend ist. Sie beginnt mit Vergesslichkeit und auch das Gedächtnis wird immer schlechter.

Die Ursache für Alzheimer ist leider noch nicht bekannt, darum gibt es auch noch keine wirksame Behandlung. Jedoch weiß man, dass Oxidationsstress und unterschwellige Entzündungen die Gefahr für Alzheimer erhöhen.

Bei einigen Studien an Tieren fiel auf, dass die Antioxidantien und bioaktiven Stoffe des Ingwers unterschwellige Entzündungsreaktionen im Gehirn verminderten (Quelle).

Bei anderen Studien an Tieren konnte festgestellt werden, dass Ingwer das Gehirn vor altersbedingten Verfallserscheinungen schützt (Quelle, Quelle, Quelle).

Es müssen hierzu aber noch mehr Untersuchungen an Menschen erfolgen, denn viele der Wirkungen wurden bisher nur an Versuchstieren festgestellt. Das Gleiche gilt übrigens auch für einen anderen Vertreter der Ingwerfamilie: Kurkuma.

Auch dieses Gewürz weckt die Hoffnung für mögliche Behandlungsmöglichkeiten für Alzheimer.

Gesundheitsvorteil #10: schützt gegen Infektionen

Ingwer verhindert das Wachstum von unterschiedlichen Bakterienarten (Quelle, Quelle).

Ingwer ist bei Entzündungen des Zahnfleisches wie z.B. Gingivitis und Parodontitis wirkungsvoll (Quelle). Seine entzündungshemmende Wirkung verdankt er dem Gingerol.

Gingivitis ist eine Entzündung des Zahnfleischrandes, die von Zahnbelag auf den Zähnen verursacht wird. Wenn sich diese Entzündung auf den darunterliegenden Kieferknochen ausbreitet, spricht man von Parodontitis.

Frischer Ingwer scheint zudem Infektionen des RSV-Virus zu hemmen (Quelle). Das RSV-Virus ist ein Erkältungsvirus.

Gesundheitsvorteil #11: hilft beim Abnehmen

Ingwer sorgt für ein länger anhaltendes Völlegefühl nach einer Mahlzeit. Dies stellte sich während einer Untersuchung heraus, bei der die Teilnehmer (mit Übergewicht) nach dem Essen eine Lösung von Ingwerpulver in heißem Wasser zu trinken bekamen (Quelle).

Diese Wirkung hilft dabei, dass man zwischen den Mahlzeiten weniger schnell Lust auf einen Snack bekommt.

Gesundheitsvorteil #12: hilft bei Durchfall

Bei einer Untersuchung im Jahr 2015 stellte sich heraus, dass Ingwer dazu verwendet werden kann, um Durchfall und andere Bauchbeschwerden zu behandeln (Quelle).

Hierbei geht es speziell um die Behandlung von Durchfall, der durch den Verzehr von mit Bakterien verunreinigtem Essen verursacht wurde.

Gesundheitsvorteil #13: hilft bei Asthma

Ingwer wird bereits seit Jahrhunderten bei Atemwegserkrankungen wie z.B. Asthma eingesetzt.

Bei Asthma sind die Atemwege sehr leicht reizbar oder hyperreaktiv aufgrund einer chronischen Entzündung der Atemwege.

Die Atemwege werden dann schnell überreizt, woraufhin sie sich zusammenziehen und verengen, was dann wiederum zu Atemnot führt.

Der auf Calcium reagierende Rezeptor CaSR ist für die chronische Entzündung der Atemwege verantwortlich. Bei Menschen, die unter Asthma leiden, ist dieser Rezeptor überaktiv.

Bestandteile des Ingwer lassen diesen Rezeptor weniger empfindlich reagieren, wie Untersuchungen zeigen konnten (Quelle, Quelle). Darum könnte Ingwer möglicherweise wertvoll bei der Behandlung von Asthma und anderen allergischen Reaktionen sein.

Gesundheitsvorteil #14: hilft bei Migräne

Forscher haben die Wirkung von Ingwerpulver mit Sumatriptan verglichen. Sumatriptan ist ein Schmerzmittel, das gegen Migräne und Cluster-Kopfschmerzen verschrieben wird.

Bei dieser Untersuchung stellte sich heraus, dass die Teilnehmer mit der Wirkung des Ingwerextraktes genauso zufrieden waren wie mit der des Sumatriptans (Quelle). Der Vorteil der Ingwerextrakte war jedoch, dass sie keine Nebenwirkungen verursachten.

Nicht bewiesene Gesundheitsvorteile von Ingwer

Man hört öfters von noch weiteren gesundheitlichen Vorteilen des Ingwers, für die es aber keine oder nur sehr schwache wissenschaftliche Beweise gibt.

Allerdings bedeutet ein nicht vorhandener wissenschaftlicher Beweis nicht automatisch, dass die betreffende Behauptung unwahr wäre. Vielleicht wurde die betreffende Wirkung einfach noch nie untersucht.

Solche gesundheitlichen Vorteile sind oft Erfahrungswerte, die über die Jahrhunderte von Generation an Generation weitergegeben wurden.

Hier sind die folgenden Gesundheitsvorteile des Ingwers gemeint:

  • Fördert den Stuhlgang.
  • Hilft gegen einen aufgeblasenen Bauch.
  • Fördert den Blutkreislauf.
  • Entgiftet den Körper (Detox).
  • Bessere Verdauung der Nahrung durch stärkere Speichelproduktion.
  • Beruhigt den Darm beim Reizdarmsyndrom. Ingwer wirkt nicht besser als ein Placebo (Quelle). Allerdings zeigte die Kombination von Ingwer zusammen mit anderen Kräutern bei einer kleineren Studie eine Verbesserung der Beschwerden der Teilnehmer (Quelle).
  • Colitis ulcerosa ist eine chronische Entzündung des Dickdarms, die zusammen mit einer Geschwürbildung auftritt. Bei Untersuchungen an Ratten wurden mit Ingwerextrakt gute Ergebnisse erzielt (Quelle). Vermutlich ist dies den Antioxidantien und den entzündungshemmenden Eigenschaften des Ingwers zu verdanken. Es wurde jedoch noch nicht bewiesen, ob Ingwer hierbei auch bei Menschen wirksam ist.
  • Vermindert Muskelschmerzen (es gibt Studien, die dies bestätigen aber auch Studien, die den anderen widersprechen).
  • Stimuliert den Appetit.
  • Verbessert die Aufnahme von Vitaminen aus der Nahrung.
  • Mehr Energie durch bessere Durchblutung.
  • Hilft gegen Sodbrennen.
  • Bei Schmerzen in der Brust.
  • Heilt Erfrierungserscheinungen.
  • Öffnet die Stirn- und Nebenhöhlen.
  • Bei Schmerzen im Unterrücken.
  • Verbessert die Libido.
  • Für frischen Atem.
  • Stärkt das Immunsystem.
  • Bei Anorexia.
  • Bei Cholera.
  • Bei Malaria.
  • Bei giftigen Schlangenbissen.
  • Bei Haarausfall.
  • Bei Zahnschmerzen.

Wenn man also unter einem aufgeblasenen Bauchgefühl leidet, unter schlechtem Stuhlgang oder Appetitlosigkeit, kann man auf jeden Fall einmal Ingwer (Extrakt) als Lösung ausprobieren.

Gefahren von Ingwer

Wie bei allen Gewürzen, besteht auch bei Ingwer das Risiko, dass er mit Medikamenten eine Wechselwirkung auslöst. Darum sollte man sich mit seinem behandelnden Arzt oder Apotheker beraten, wenn man regelmäßig Ingwer verwenden möchte.

Nebenwirkungen von Ingwer sind selten. Wenn man recht viel Ingwer isst, können die folgenden Nebenwirkungen auftreten:

  • Bauchschmerzen
  • Sodbrennen
  • Blähungen
  • Brennendes Gefühl im Mund (wie es auch von Wasabi oder schwarzem Pfeffer im Mund ausgelöst werden kann). Dies hält aber meist nur kurzzeitig an.

Sodbrennen

Obwohl viele Menschen behaupten, dass ihnen Ingwer gegen Sodbrennen hilft, gibt es hierfür jedoch keinen wissenschaftlichen Beweis.

Kleine bis normale Mengen an Ingwer scheinen Sodbrennen unterdrücken zu können, während größere Mengen dagegen diese Beschwerden sogar auslösen oder verschlimmern können.

Bestimmte Medikamente

Falls man bereits Medikamente gegen Herzprobleme, hohen Blutdruck oder Diabetes verwendet, sollte man zuerst seinen Arzt befragen, bevor man anfängt Ingwer-Präparate zu verwenden.

Gallensteine

Ingwer kann die Beschwerden bei Gallensteinen verschlimmern, weil er für eine stärkere Gallenproduktion sorgt. Darum sollte man keinen Ingwer verwenden, wenn man unter Gallensteinen leidet oder Probleme mit der Gallenblase hat.

Blutverdünner

Da auch Ingwer das Blut verdünnt, sollte man vorsichtig sein, wenn man bereits blutverdünnende Medikamente verwendet. Darum sollte man auch in diesem Fall zuerst mit seinem Arzt sprechen, wenn man Blutverdünner einnimmt.

Operation

Wenn man demnächst eine Operation vor sich hat, sollte man mit Gewürzen wir Ingwer oder Ginseng vorsichtig sein. Sie erhöhen die Gefahr für Komplikationen und Blutungen (Quelle, Quelle).

Sichere Dosierung

Man geht allgemein davon aus, dass die Einnahme von 3 bis 4 Gramm Ingwerextrakt am Tag ungefährlich ist. Bei schwangeren Frauen ist es nur 1 Gramm Ingwerextrakt am Tag.

Da die unterschiedlichen Präparate auch unterschiedlich konzentriert sind, sollte man die auf der Verpackung angegebene Höchstdosierung nicht überschreiten.

Als Nahrungsergänzungsmittel sind 0,5 bis 2 Gramm Ingwerextrakt am Tag völlig ausreichend.

Von einer Überdosis kann man sprechen, falls mehr als 2 Gramm Ingwerextrakt pro Kilo Körpergewicht eingenommen wurde.

Kinder unter 2 Jahren sollten lieber keinen Ingwer essen.

Rezepte mit Ingwer

Wenn man an Ingwer denkt, denkt man schnell an vor allem asiatische Gerichte. Lecker! Mit Ingwer lässt sich aber noch viel mehr anstellen. Mit den folgenden Rezepten möchte ich dich ein bisschen inspirieren.

Rezept #1: Ingwer-Sesam-Vinaigrette

Möchtest du dir einen gesunden Salat zubereiten? Leider sind die Dressings aus dem Supermarkt meist voll mit Zucker, Glucose-Sirup, E-Nummern und noch viel mehr unnötigem Mist, der deinen gesunden Salat wieder weniger gesund machen würde.

Wenn man also einen wirklich gesunden Salat essen will, macht man sich seine Vinaigrette am besten selbst. Und diese schmeckt dann sowieso auch noch viel besser.

Diese Vinaigrette bereitet man auf Basis von Ingwer und Sesamöl zu, damit bekommt der Salat einen herrlich asiatischen Touch.

Die Vinaigrette schmeckt besonders gut, wenn man seinem Salat noch einige Fischstückchen als extra Eiweißquelle hinzufügt.

Das Folgende benötigt man für die Vinaigrette:

  • 50 ml Sesamöl
  • 2 Teelöffel Apfelessig
  • 1 Esslöffel Honig
  • 2 Teelöffel feingeschnittenen frischen Ingwer
  • 1 Stängel feingeschnittene Frühlingszwiebeln
  • 1 Esslöffel feingeschnittenen frischen Koriander
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise gemahlenen Schwarzen Pfeffer

Zubereitung:

  1. Gib das Sesamöl mit dem Apfelessig in eine Schüssel und verrühre beides mit einer Gabel.
  2. Gib den Honig hinzu und rühre wieder mit der Gabel gut durch, dass eine homogene Mischung entsteht.
  3. Die übrigen Zutaten hinzufügen und noch einmal gut durchrühren.

Variationstipp:

Um deine Ingwer-Sesam-Vinaigrette noch asiatischer zu machen, kannst du auch Reisessig anstelle von Apfelessig verwenden.

Dann verwendet man im Rezept 50 ml Reisessig.

Reisessig enthält oft zugesetzten Zucker, manche Marken mehr, andere weniger, hierauf sollte man beim Kauf achten.

Rezept #2: Ingwer-Karotten-Muffins

Diese Muffins kann man als bewussten Snack, zum Frühstück, als Nachtisch oder einfach als Leckerei genießen.

Die Muffins stecken voller nahrhafter Zutaten wie Karotten, Haferflocken, Kokosöl, Leinsamen und natürlich Ingwer. Die Muffins schmecken wie Karottenkuchen.

Zutaten:

  • 3 Karotten
  • 1 Ei
  • 250 g Hafermehl
  • 75 ml Apfelmus
  • 75 ml Honig
  • 75 ml ungesüßte Mandelmilch
  • 60 ml Kokosöl
  • 30 g (nach Geschmack) Steviapulver
  • 2 Esslöffel Leinsamen
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 2 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1 Teelöffel Ingwerpulver
  • 1 Teelöffel Zimtpuder
  • 1 Teelöffel Baking Soda
  • 1 Teelöffel gemahlene Muskatnuss
  • ½ Teelöffel Salz

Für die Glasur benötigt man die folgenden Zutaten:

  • 60 g Frischkäse
  • 2 Esslöffel ungesüßte Mandelmilch
  • 1 Teelöffel Steviapulver
  • ¼ Teelöffel Vanilleextrakt

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 190 Grad vorheizen.
  2. Eine Muffinform mit Muffinbackpapierförmchen bestücken.
  3. Die Karotten raspeln und in eine große Schüssel geben.
  4. Das Kokosöl in einer Pfanne schmelzen lassen und dann ebenfalls in die Schüssel gießen.
  5. Auch das Ei, den Apfelmus, den Honig, Mandelmilch und Vanilleextrakt in die Schüssel geben. Alles mit einer Gabel gut durchmischen.
  6. Dann das Steviapulver hinzufügen und wieder gut durchrühren.
  7. In einer zweiten Schüssel vermischt man die trockenen Zutaten miteinander: Hafermehl, Zimt, Ingwerpulver, Muskatnusspulver, Salz, Backpulver, Baking Soda und Leinsamen. Auch diese Zutaten gut vermischen.
  8. Dann die trockenen Zutaten zu den nassen Zutaten in die Schüssel geben und wieder alles gut miteinander vermischen. Wenn die Masse nicht perfekt glatt wird ist das kein Problem.
  9. Verteile den Teig auf die Muffinformen und stelle die Muffins dann für 22 bis 24 Minuten in den Ofen.
  10. Lasse die Muffins erst 15 Minuten abkühlen, bevor du sie aus den Formen nimmst. Stelle sie anschließend auf ein Gitter, um sie weiter abkühlen zu lassen.
  11. Für die Glasur gibt man alle Zutaten in eine Küchenmaschine und vermischt sie mit hoher Geschwindigkeit. Dann trägt man die Glasur mit einem Teelöffel auf den Muffins auf.

Rezept #3: gebackene Karotten mit Honig und Ingwer

Kartoffeln, Gemüse und ein Stück Fleisch; die traditionellen Bestandteile einer althergebrachten Mahlzeit. Mit diesem Rezept wird dies aber ein bisschen weniger langweilig. Und dass Ingwer eben nicht nur zu asiatischem Essen passt, merkt man ganz deutlich, wenn man diese Karotten einmal probiert hat.

Und um die traditionelle Mahlzeit noch ein bisschen gesünder zu machen, kann man die Kartoffeln auch noch durch Süßkartoffeln ersetzen.

Zutaten:

  • 750 g Karotten
  • 1 Esslöffel frisch geschnittener Schnittlauch
  • 60 ml Olivenöl Nativ Extra
  • 2 Esslöffel Honig
  • 2 cm einer frischen Ingwerknolle
  • Salz, nach Geschmack
  • Frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer, nach Geschmack

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 220 Grad vorheizen.
  2. Die Karotten putzen. Ein bisschen Grün darf aber ruhig dran bleiben.
  3. Von der Ingwerknolle etwa 2 cm abschneiden und so fein wie möglich schneiden.
  4. Das Olivenöl in eine Schüssel geben. Den Honig, Ingwer, Salz, Pfeffer dazugeben und gut verrühren. Die Karotten ebenfalls hinzufügen und nochmals umrühren, damit die Karotten vom Olivenöl bedeckt sind.
  5. Die Karotten auf ein Backblech legen und in den vorgeheizten Ofen schieben.
  6. Die Karotten etwa 40 bis 50 Minuten backen, bis sie gar sind und an den Rändern anfangen braun zu werden.
  7. Schneide den Schnittlauch fein und garniere damit die Karotten, sobald sie aus dem Ofen kommen.

Rezept 4: Virgin Ingwer Birne Mojito Smoothie

Wie wäre es mit einem herrlich frischen Virgin Mojito Smoothie? Dieser Mojito ist wunderbar frisch und man kann ihn auch ganz ohne Schuldgefühle genießen.

Mit diesem Smoothie lässt sich eine ganze Mahlzeit ersetzen. Der Smoothie versorgt den Körper mit Kohlenhydraten, Eiweiß und Fettsäuren, sodass man wieder Vollgas geben kann.

Der Hanfsamen sorgt für Eiweiß und die Fettsäuren. Das Besondere am Hanfsamen ist, dass er alle essentiellen Aminosäuren enthält und zudem eine gute Quelle für Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren darstellt. Und diese liegen zu allem Überfluss auch noch in einem günstigen Verhältnis von 3:1 vor.

Die Kokosmilch in diesem Smoothie sorgt für mittelkettige Fettsäuren (Medium Chain Triglycerides) und verhilft zu einem besseren Sättigungsgefühl.

Man kann die Kokosmilch im Smoothie auch mit Wasser oder einer anderen pflanzlichen Milch ersetzen, wenn man Kokos nicht so gerne mag.

Zutaten:

  • 2 Hände voll frischer Blattspinat
  • 200 ml Wasser
  • 100 ml Kokosmilch
  • 2 Esslöffel Hanfsamen
  • 1 reife Birne, in Stücke geschnitten
  • 1 reife Banane, in Stückchen
  • 1 Limette
  • 2 cm frische Ingwerknolle
  • 1 Handvoll frische Minzblätter
  • 1 Handvoll Eiswürfel

Zubereitung:

  1. Gib das Wasser mit der Kokosmilch in einen Mixer und füge auch die Hanfsamen hinzu. Die Mischung etwa 2 Minuten lang auf höchstem Stand mixen, bis die Hanfsamen feingemahlen sind.
  2. Etwa 2 cm des frischen Ingwers feinschneiden. In den Mixer geben und noch einmal für 1 Minute auf dem höchsten Stand mixen.
  3. Dann den Spinat in den Mixer geben und weitermixen, bis eine glatte Masse entsteht.
  4. Die Limette durchschneiden und den Saft in den Mixer drücken. Die restlichen Zutaten hinzufügen und weiter auf höchstem Stand mixen, bis ein schön glatter Smoothie entstanden ist.
  5. Am Ende noch die Handvoll Eiswürfel hinzugeben und kurz weitermixen, damit der Smoothie schön kalt wird.

Rezept 5: frischer Ingwertee

Möchtest du Ingwer ganz simpel deiner Ernährung hinzufügen? Dann kannst du einmal diesen Ingwertee ausprobieren. Er ist viel schmackhafter als die fertigen Teebeutel aus dem Supermarkt mit Ingwergeschmack.

Das Geheimnis dieses Ingwertees ist die große Menge an Ingwer in ihm. Viel mehr als man denken würde.

Was benötigt man dazu:

  • 500 ml Wasser
  • 1 frische Ingwerknolle
  • ½ Limette

Zubereitung:

  1. Schneide etwa 5 cm von der Ingwerknolle ab. Schäle das Stück und schneide es in so dünn wie mögliche Scheiben, um eine möglichst große Oberfläche zu erhalten. Auf diese Weise kann das Aroma am besten an das Teewasser abgegeben werden.
  2. Gib Wasser in einen Kochtopf und koche es. Gib anschließend die Ingwerscheiben ins Wasser und lasse das Wasser noch 10 Minuten schwach weiterköcheln. Lege auch einen Deckel auf den Topf, damit das Wasser nicht entweicht.
  3. Schenke den Ingwertee in Tassen und drücke die halbe Limette über den Tassen aus (je nach Geschmack).
  4. Dieser Tee schmeckt sehr gut, wenn man ihn noch etwas süßt. Hierfür verwendet man am besten einen natürlichen Süßstoff wie Honig oder Kokosblütenzucker oder auch reines Stevia.

Diesen Ingwertee kann man auch mit etwas Zimt variieren oder auch mit frischer Minze, Kamille oder einer Prise Cayenne Pfeffer.

Enjoy!

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