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20 Tipps zum Schnellen Blutdruck Senken ohne Medikamente

Leidest du unter hohem Blutdruck? Und möchtest du am liebsten deinen hohen Blutdruck senken, auf natürliche Weise, ohne blutdrucksenkende Medikamente wie z.B. Betablocker? Dann ist dieser Artikel genau das, was du suchst!

Beachte aber, dass das Thema hoher Blutdruck senken recht komplex ist und auch einige Widersprüche beinhaltet.

Es gibt z.B. Ärzte, die auf blutdrucksenkende Medikamente (Antihypertensiva) schwören, um den Blutdruck nach unten zu bekommen, während andere Ärzte das gesamte Konzept blutdrucksenkender Medikamente für unsinnig und reine Geldmacherei halten.

Aber nicht verzweifeln, denn dieser Artikel wird dennoch viel Licht ins Dunkel bringen.

Das Folgende wirst du hier erfahren:

  • Warum blutdrucksenkende Medikamente nicht heilen.
  • Wie häufig hoher Blutdruck (Arterielle Hypertonie) in Deutschland vorkommt.
  • 12 bewiesene Ernährungstipps, zum Senken von hohem Blutdruck.
  • Welche Websites man am besten links liegen lässt, wenn man sich zum Thema hoher Blutdruck senken informieren möchte.
  • Wie viele Lebensjahre man im Schnitt durch hohen Blutdruck verliert.

Was ist Blutdruck?

Der Blutdruck ist die Kraft, mit der das Herz das Blut in den Blutkreislauf pumpt, oder einfach der Flüssigkeitsdruck im Schlagadersystem. Der Blutdruck wird als oberer Blutdruck (systolisch) und unterer Blutdruck (diastolisch) wiedergegeben, getrennt durch einen Schrägstrich, z.B. RR (Riva-Rocci) 120/80 mmHg.

Der obere Blutdruck ist der höhere, da sich das Herz dann zusammenzieht und das Blut in den Körper drückt. Der untere Wert ist niedriger, da sich dann das Herz entspannt. Man muss sich das Herz also sprichwörtlich als eine Art Pumpe vorstellen.

Was ist ein (zu) hoher Blutdruck?

Ein (zu) hoher Blutdruck, auch Hypertonie genannt, bedeutet, dass der Druck in den Blutgefäßen zu hoch ist. Die Folge ist, dass die Blutgefäße härter und steifer werden und dadurch weniger elastisch werden. Hierdurch erhöht sich die Gefahr der Arterienverkalkung, was wiederum zur Folge hat, dass Blutgefäße leichter reißen.

Ein zu hoher Blutdruck wird mit den folgenden Problemen in Verbindung gebracht:

  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Schäden an Organen oder Blutgefäßen
  • Hirnblutungen und Schlaganfälle
  • Nierenprobleme
  • chronischer Stress
  • Übergewicht und Obesitas
  • Diabetes Typ 2
  • Tod

Hierbei ist aber natürlich ein dauerhaft / chronisch erhöhter Blutdruck gemeint und nicht ein vorübergehend erhöhter Blutdruck, den jeder einmal hat, z.B. bei einem stressigen Ereignis oder sportlicher Aktivität.

Darum sollte man immer erst mindestens 5 Minuten lang ruhig sitzen, bevor man seinen Blutdruck misst. Im Verlauf mehrerer Monate (bei Risikopatienten auch schneller) werden verschiedene Messungen vorgenommen, um den Blutdruck auf diese Weise so genau wie möglich festzustellen.

Die Grenze zwischen einem ‘normalen’ und einem ‘zu hohen’ Blutdruck ist übrigens recht willkürlich. Darum wurden hierzu einige Richtlinien festgelegt. Diese stammen von der europäischen Vereinigung von Kardiologen (Quelle).

Bei Erwachsenen wird von einem hohen Blutdruck (Hypertonie) gesprochen, wenn der Wert über RR 140/90 mmHg liegt.

In früheren Richtlinien wurde ein Blutdruckwert von 130/80 mmHg angestrebt. Untersuchungen haben aber gezeigt, dass Menschen von einem so niedrigen Blutdruck nicht profitieren und dass dieser auch nicht wirklich ein realistisches Ziel darstellte.

Deshalb wird nun ein systolischer Blutdruck von unter 140 mmHg angestrebt. Bei Menschen über 80 Jahre sollte der Wert nicht 140-150 mmHg überschreiten.

Wenn der Blutdruck zu Hause gemessen wird, sollte dieser unter 135/90 mmHg liegen. Denn zu Hause ist der Blutdruck in der Regel immer etwas niedriger als bei einem Besuch beim Arzt.

Man kann seinen Blutdruck auch selbst zu Hause messen, wenn man sich einen Blutdruckmesser für zu Hause anschafft. Man sollte sich aber für geprüfte und verlässliche Messgeräte entscheiden, z.B. von Beurer, Microlife oder Omron.

Wie häufig kommt hoher Blutdruck in Deutschland vor?

Die Prävalenz-Zahlen sind wie folgt:

Im Schnitt leiden 33% der Männer und 20% der Frauen in der Altersgruppe zwischen 35-60 Jahren unter erhöhtem Blutdruck.

Je älter man wird, desto häufiger wird die Hypertonie, die dann aber wieder im hohen Alter (80 Jahre und älter) abnimmt (Quelle).

Es ist bemerkenswert, dass der Blutdruck mit steigendem Alter in Ländern der Westlichen Welt ansteigt. Eine Untersuchung aus dem Jahr 1929 unter African natives in Ostafrika zeigte, dass der Blutdruck der Männer mit steigendem Alter abnahm (Quelle). Der gleiche Trend ist auch bei traditionell lebenden Inuit zu beobachten (Quelle), und ebenfalls bei den Kuna (Quelle).

Sobald jedoch diese Afrikaner, Inuit oder Kuna mit dem Westlichen Lebensstil in Berührung kommen, kehrt sich der Effekt um und steigt der Blutdruck mit dem Alter zunehmend an.

Hypertonie ist auch ein weltweites Problem. Nach Schätzungen der World Health Organization sterben jährlich weltweit 7,5 Millionen Menschen an zu hohem Blutdruck (Quelle). Das sind 12,8% aller Todesfälle.

Symptome für zu hohen Blutdruck

Es gibt eine lange Liste mit Symptomen für hohen Blutdruck. Hier folgen die wichtigsten:

  • Kopfschmerzen und Schwindelgefühl
  • Übermüdung
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Kurzatmigkeit
  • Wahrnehmungsprobleme

Blutdrucksenkende Medikamente heilen nicht

Man sollte meine, dass man Medikamente einnimmt, um etwas zu heilen, schließlich werden sie auch ‘Heilmittel’ genannt.

Aber leider ist das nicht immer der Fall. Die meisten Medikamente heilen Krankheiten nicht, sondern unterdrücken lediglich die Symptome. Es handelt sich also rein um Symptombekämpfung, oft ohne die Ursachen genauer zu untersuchen. Und nicht nur das, denn fast alles Medikamente verursachen zudem auch noch (unangenehme) Nebenwirkung.

Wenn man genauer darüber nachdenkt, wird man auch feststellen, dass das tatsächliche Heilen einer Krankheit, also das Beheben der Ursache, kein gutes Geschäftsmodell ist. Auf diese Weise ‘verliert’ man natürlich seine Patienten, anstelle sie für den Rest ihres Lebens als (zahlende) Patienten zu erhalten.

Das Konzept der reinen Symptombekämpfung, ohne die Ursache anzugehen, gilt auch für blutdrucksenkende Medikamente. Mit ihnen wird man zwar den hohen Blutdruck senken aber nicht heilen.

Wenn man sich z.B. einmal Calciumkanalblocker anschaut, sieht man, dass sie auf molekularem Niveau dafür sorgen, dass bestimmte Mechanismen gestört werden, wodurch sich die Blutgefäße entspannen und ausdehnen. Als Folge hiervon sinkt der Blutdruck.

Dies hat aber auch andere Folgen (Nebenwirkungen), wie z.B. das Einlagern von Feuchtigkeit (Ödeme), Herzklopfen, Darmbeschwerden, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Zahnfleischprobleme usw.

Um die Ursache für hohen Blutdruck zu beseitigen, sollte aber vor allem die Ernährung unter die Lupe genommen werden. Hier folgen einige Tipps, mit denen sich der hohe Blutdruck natürlich senken lässt!

Warnung vorab!

Das Anpassen deines Ernährungsschemas und/oder Lebensstils mit den folgenden Tipps, kann zu einem starken Absinken des Blutdrucks führen. Man sollte darum seinen Blutdruck regelmäßig kontrollieren lassen, wenn man diese Tipps (sehr eifrig) ausprobiert. Man sollte auch niemals einfach so, ohne Rücksprache mit seinem Arzt, blutdrucksenkende Medikamente absetzen!

12 Tipps: hohen Blutdruck senken über die Ernährung

Tipp #1: Vermeide Zucker und raffinierte Kohlenhydrate

Oh?

Sollten wir nicht zuerst über Salz sprechen? In großen Mengen soll es doch den Blutdruck erhöhen?

Schon, aber das ist nicht das Einzige. Ich werde später noch auf Salz eingehen. Nach meinen Erkenntnissen spielt Salz jedoch eine weniger wichtige Rolle, als die meisten Menschen glauben.

Hier folgen einige Tatsachen, warum Zucker einen so schlechten Einfluss auf den Blutdruck besitzt:

  • Wenn eine Mahlzeit viel Zucker enthält, wie z.B. eine Mahlzeit mit Cornflakes, steigt der Blutdruck an und werden die Blutgefäße weniger elastisch (Quelle).

  • Ein dauerhaft hoher Insulinspiegel (aufgrund schneller und langsamer Zucker) kommt bei  Menschen mit hohem Blutdruck viel häufiger vor als bei Menschen mit niedrigem Blutdruck. Das Aufnehmen von Zucker und raffinierten Kohlenhydraten liefert einen großen Beitrag zu hohen Insulinwerten (Quelle, Quelle, Quelle).

  • Ein dauerhaft hoher Insulinspiegel (durch schnelle und langsame Zucker) bei Mäusen, führt zu Ablagerungen (Plaque) an den Gefäßwänden (Quelle), was zu Gefäßverengungen führt.

  • Insulin (durch schnelle und langsame Zucker) bindet Natrium, wodurch auch mehr Feuchtigkeit gebunden wird, wodurch wiederum ein höherer Blutdruck zu Stande kommt (Quelle).

In der Westlichen Welt wird sowieso viel zu viel Zucker und Kohlenhydrate gegessen. Darum sollte man die Menge an Kohlenhydraten senken und teilweise durch gesunde Fette und Eiweiß ersetzen.

Gegenüberstellung der Verteilung der Makronährstoffe der Jäger und Sammler Kultur mit der modernen Westlichen Welt.

Jäger und Sammler

  • Kohlenhydrate: 22-40%
  • Fett: 28-47%
  • Eiweiß: 19-35%

Westliche Welt

  • Kohlenhydrate: 55%
  • Fett: 30%
  • Eiweiß: 15%

Lies hier mehr zu einer Low-Carb Diät.


Tipp #2: Künstliche Süßstoffe vermeiden

Viele Menschen denken, dass sie ihren Körper überlisten können, indem sie kalorienarme Süßstoffe als Alternative für Zucker essen. Solche Süßstoffe wären z.B.:

  • Acesulfam-K (E950)
  • Aspartam (E951)
  • Cyclamat (E952)
  • Isomalt (E953)
  • Saccharin (E954)
  • Sucralose (E955)

Das funktioniert aber absolut nicht. Untersuchungen haben gezeigt, dass künstliche Süßstoffe den Blutdruck ebenfalls erhöhen (Quelle). Aber nicht nur das, denn sie haben auch noch mehr Nachteile:

  • Wenn man etwas Süßes schmeckt, erwartet der Körper Zucker und wird deshalb direkt Insulin ausschütten (Quelle). Insulin ist das Hormon, das für die Fetteinlagerung zuständig ist.

  • Bei einer Untersuchung, die sich über 14 Jahre erstreckte, kam heraus, dass die Wahrscheinlichkeit an Diabetes zu erkranken durch den Konsum von Light-Getränken stärker steigt als durch den Konsum der normalen zuckerreichen Getränke-Varianten (Quelle).

  • Eine Untersuchung zeigte auch, dass Frauen, die Light-Getränke tranken, doppelt so viel davon tranken als Frauen die normale zuckerreiche Erfrischungsgetränke tranken (Quelle). Die Ursache hierfür ist, dass künstliche Süßstoffe süchtiger machen.

  • Bei einer Studie mit Ratten, bei der Ratten künstliche Süßstoffe bekamen, trat das Folgende ein: Sie aßen mehr, hatten einen verlangsamten Stoffwechsel und erhöhte sich der Körperfettanteil um 14%, und all dies, obwohl sie weniger Kalorien zu sich genommen hatten (Quelle).

Fazit: Lasse diesen Mist lieber weg!


Tipp #3: Iss mehr Omega-3 Fettsäuren

vette vis zalm makreel tonijnOmega-3 Fettsäuren besitzen bewiesenermaßen einen guten Einfluss auf Herz und Kreislauf (Quelle).

Eine großangelegte Studie mit über 32.000 Teilnehmern zeigte, dass Omega-3 Fettsäuren (vor allem EPA und DHA) die Anzahl an kardiovaskulären Ereignissen um 19-45% abnehmen ließ (Quelle).

Das Interessante an dieser Untersuchung ist, dass dies sogar bei den Patienten eintrat, die bereits Medikamente wie Blutdrucksenker, Statin und Betablocker nahmen.

Die tierischen Eiweiße aus z.B. fettem Fisch und Fischöl sollen den Blutdruck natürlich senken, weil sie die Wände der Blutgefäße weicher machen und diese darum nicht so schnell verstopfen.

Omega-3 Fettsäuren finden sich vor allem in fettem Fisch wie:

  • Lachs
  • Makrele
  • Hering
  • Thunfisch
  • Sardinen

Leider muss man schon sehr viel dieser Produkte essen, wenn man ausreichend Omega-3 Fettsäuren zu sich nehmen möchte. Man müsste dann schon ein ganzes Kilo Fisch am Tag essen. Darum rate ich dazu Omega-3 Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen, zusätzlich zum Essen von gesundem Fisch.

Das beste und qualitativ hochwertigste Nahrungsergänzungsmittel hierfür sind Neptune Krillöl Kapseln.


te veel zoutJetzt werden wir uns dem Salz widmen…

Es gibt eine ganze Reihe Widersprüchlichkeiten zu der Frage, ob Salz Einfluss auf den Blutdruck und Herz-Kreislauferkrankungen besitzt.

Die meisten Instanzen sind der Meinung, dass Salz die Gefahr für Herz-Kreislauferkrankungen erhöht. Der Durchnittsdeutsche isst 9 bis 10 Gramm Salz am Tag. Besagte Instanzen empfehlen aber höchstens 6 Gramm Salz zu essen, obwohl man ihrer eigenen Aussage nach sogar nur 1 bis 3 Gramm am Tag benötigt (Quelle). Ähm? Dürfen wir also 6 Gramm essen, obwohl wir nur 1 bis 3 Gramm benötigen??

Ich persönlich vertraue darum den meisten dieser Instanzen nicht wirklich, wie ich weiter unten in diesem Artikel noch erklären werde. Man kann also zusammenfassen:

Die Empfehlungen zum Thema Salz sollte man immer mit Vorsicht genießen.

Eine großangelegte Untersuchung hat ergeben, dass Salz keine wichtige Rolle bei Herz-Kreislauferkrankungen spielt (Quelle). Die Wissenschaftler sagen aber auch, dass die Aufnahme von Salz bei Menschen, die bereits unter Herz-Kreislauferkrankungen leiden, vermindert werden muss.

Andere Studien zeigen aber auch, dass Salz nicht unbedingt Herz-Kreislauferkrankungen vermeidet (Quelle). Das bedeutet aber nicht, dass man unbegrenzt Salz essen sollte, denn zu viel Salz kann durchaus die Gefahr für eine Hirnblutung erhöhen (Quelle).

Es wurde aber festgestellt, dass eine erhöhte Aufnahme von Kalium den Blutdruck senken kann (Quelle). Wenn man also mich fragt, ist es wichtiger darauf zu achten, dass man seine Kaliumeinnahme erhöht (genau wie Magnesium) als seine Salzaufnahme zu senken.

Man kann auch einfach sagen, dass es um das richtige Gleichgewicht geht. Der Urmensch aß beispielsweise viel mehr Obst und Gemüse als die Menschen der heutigen Westlichen Gesellschaft. Auf diesem Wege nahmen sie wesentlich mehr Kalium auf. Und nicht nur das, denn er fügte auch sicher nicht ständig Tafelsalz seinen Speisen hinzu, wie wir das heutzutage tun.

Wenn du dieses Gleichgewicht wieder herstellen willst, solltest du die folgenden Dinge angehen:

  • Höre auf (raffiniertes) Tafelsalz deinen Mahlzeiten hinzuzufügen. Verwende lieber Keltisches Salz oder Himalaya-Salz.
  • Höre auf Brot zu essen oder mindere deinen Verbrauch davon, oder iss salzarmes Brot.
  • Höre auf Lakritze, Chips oder gesalzene Nüsse zu essen, oder mindere deren Verbrauch.
  • Achte auf weiterverarbeitete Nahrung, denn in der steckt oft viel Salz.

Und noch wichtiger: Füge inzwischen deiner Nahrung kaliumreiche Nahrung hinzu wie:

  • Bananen
  • Avocado
  • Mango
  • Birnen
  • Dunkle (zartbitter) Schokolade
  • Feigen
  • Rosinen


Tipp #5: Iss mehr magnesiumreiche Nahrung

avocado open gesnedenMagnesium erweitert die Blutgefäße. Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen mit ausreichend Magnesium im Blut 40% weniger Risiko laufen an einer Herz-Kreislauferkrankung zu leiden (Quelle). Indem man extra  Magnesium seiner Nahrung hinzufügt, verbessert sich zudem auch die Insulinsensibilität (Quelle).

Man sollte also mehr Nahrungsmittel wie diese hier essen:

  • Avocado
  • Nüsse
  • Tempeh oder Natto
  • Samen
  • fetter Fisch
  • Bananen
  • Grünes Blattgemüse


Tipp #6: Iss mehr Vitamin C reiche Nahrung

rood fruitEine 8 Wochen dauernde Studie hat ergeben, dass Menschen, die täglich eine Portion Beeren (rote Früchte) essen, ihren Blutdruck im Vergleich zu einer Kontrollgruppe senken konnten (Quelle).

Es stellte sich heraus, dass vor allem das Vitamin C bei den Teilnehmern angestiegen war, während z.B. Natrium und Kalium unverändert geblieben war.

Vor allem rote Früchte, Zitrusfrüchte und verschiedene Kohlarten enthalten viel Vitamin C. Man sollte also mehr von den folgenden Nahrungsmittel essen:

  • Heidelbeeren
  • Brombeeren
  • Erdbeeren
  • Himbeeren
  • Grünkohl
  • Kiwi
  • Zitronen


Tipp #7: Iss mehr nitratreiche Nahrung

rode bietenNitrat scheint ein Faktor zu sein, mit dem sich der Blutdruck senken lässt (Quelle, Quelle). Bei dieser Studie wurde Beete-Saft verwendet, der viel Nitrat enthält.

Durch Nitrat können über Stickstoffmonoxid die Blutgefäße geweitet werden. Aber auch Anthocyane, die für eine intensive Violettfärbung sorgen, haben einen positiven Effekt auf den Blutdruck.

Darum sollte man mehr von dem Folgenden essen:

  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Grünkohl
  • Spinat
  • Salat
  • Endiviensalat
  • Petersilie


Tipp #8: Täglich Granatapfelsaft trinken

granaatappelsapEine Studie hat gezeigt, dass Granatapfelsaft gut dabei hilft Blutgefäße zu weiten.

Es stellte sich heraus, dass  sich der Blutdruck der Teilnehmer, die ein Jahr lang täglich ein Glas Granatapfelsaft getrunken hatten, um 12% abgesenkt hatte (Quelle).

Es gibt übrigens noch eine weitere lange Liste an Vorteilen von Granatapfelsaft. Er senkt z.B. auch das Krebsrisiko.


Tipp #9: Iss mehr Ballaststoffe

Es gibt eine ganze Reihe von Untersuchungen, die den Zusammenhang zwischen Gesundheit und Ballaststoffen zeigen. Ballaststoffe sorgen z.B. dafür, dass der Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigt, sie bremsen ihn etwas aus.

Ballaststoffe verbessern aber auch den Blutdruck und den Cholesterinwert. Beta-Glucane z.B., die viel in Haferflocken vorkommen, sollen den Blutdruck natürlich senken (Quelle).

Aber auch Leinsamen kann den Blutdruck senken und somit die Gefahr für einen Schlaganfall oder Herzanfall um 30%  reduzieren (Quelle). Und das mit nur 30 Gramm Leinsamen am Tag!


Tipp #10: Gemäßigter Alkoholkonsum

Zu viel Alkohol ist nie gesund. Darum sollte man darauf achten nicht zu viel davon zu trinken. Man sollte nicht mehr als ein Glas biologischen Rotwein am Tag trinken. Bei Ratten senkt sich der Blutdruck durch Rotwein (Quelle).

Auch bei Menschen kann Rotwein ohne Alkohol den Blutdruck senken. Möglicherweise, weil die Stickstoffoxide die Blutgefäße weiten (Quelle).


Tipp #11: Iss dunkle Schokolade

pure chocoladeZartbitter / Dunkle Schokolade ist sehr reich an Antioxidantien, erhöht die Insulinsensibilität und senkt den Blutdruck (Quelle).

Beachte aber, dass hier wirklich dunkle Schokolade gemeint ist und nicht Milchschokolade oder Schokolade, die in Keksen oder Desserts verarbeitet wurde.

Man sollte darum die reine dunkle Schokolade von über 90% Kakaogehalt kaufen. Schmeckt am Anfang zwar etwas bitter aber nach einer Weile gewöhnt man sich daran. Ich habe mich sogar daran gewöhnt, obwohl ich Schokolade noch nie mochte.


Tipp #12: Trinke mehr Tee

groene theeMenschen, die täglich Grünen Tee oder Oolong Tee trinken, senken ihr Risiko auf Hypertonie um 46% (Quelle).

Auch andere Teesorten senken den Blutdruck:


Tipp #13: Iss mehr Knoblauch

knoflookKnoblauchextrakt scheint den Blutdruck bei Menschen mit Hypertonie erheblich abnehmen zu lassen. Bei Menschen mit normalem Blutdruck ist der Einfluss dagegen wesentlich geringer (Quelle).

Knoblauch verursacht bei Menschen mit hohem Blutdruck eine gemittelte Absenkung von 16,3 mmHg des oberen Blutdrucks und 9,3 mmHg beim unteren Blutdruck (Quelle).

Vermutlich hängt dies mit dem Stoff Allicin zusammen, durch den sich die Blutgefäße mehr entspannen.

Beachte aber, dass der Verzehr von Knoblauch bei manchen Menschen zu Darmbeschwerden führen kann. Menschen der Westlichen Welt sind an das Essen von Knoblauch weniger gut angepasst, wodurch wir über ein weniger effektives Enzymsystem zum Abbau von Allicin verfügen.


Tipp #14: Iss Spirulina

Eine Untersuchung hat ergeben, dass das Superfood Spirulina den Cholesterinwert und den Blutdruck senken kann (Quelle).

Innerhalb von 6 Wochen führte dies zu einer gemittelten Absenkung des Oberdrucks um 10 mmHg und 8 mmHg beim unteren Blutdruck.

6 Tipps, mit denen man den Blutdruck senken kann, außer über die Nahrung.

Tipp #15: Anhaltenden Stress vermeiden

Untersuchungen haben gezeigt, dass Stress den Blutdruck erhöhen kann (Quelle). Darum: Entspanne dich mehr. Menschen, die unter großem Stress leiden, werden damit aber sicherlich so ihre Schwierigkeiten haben.

Im Falle von hohem Stress, einem Burn-Out oder Überspanntheit ist es darum in der Praxis besser, dass man lernt sich auf positive Aktivitäten zu konzentrieren wie z.B. ein Hobby oder eine bestimmte Leidenschaft. Hierdurch wird der Stress ganz von selbst absinken und man ist trotzdem noch mit etwas beschäftigt.


Tipp #16: Arbeite an deiner Depression

Auch Depressionen haben einen negativen Einfluss auf den Blutdruck. Menschen mit Depressionen laufen 40% mehr Risiko für einen hohen Blutdruck (Quelle).


Tipp #17: Meditieren

Eine Studie hat gezeigt, dass vor allem Menschen, die ein erhöhtes Risiko für hohen Blutdruck besitzen, diesen über Meditation senken können (Quelle). Die Personen, die meditierten erlebten eine gemittelte Absenkung des Blutdrucks um 5 mmHg, während sich bei der nicht meditierenden Kontrollgruppe nichts änderte.


Tipp #18: Mehr Bewegung

Es gibt eine ganze Reihe von Untersuchungen, die zeigen, dass man den Blutdruck durch mehr Bewegung absenken kann und dass man auf diese Weise einem hohen Blutdruck auch vorbeugen kann (Quelle).


Tipp #19: Stoppe mit dem Rauchen

Durch Rauchen erhöht man das Risiko auf hohen Blutdruck sehr stark (Quelle). Aber ich vermute, dass du sicher schon weißt, dass es sowieso besser ist mit dem Rauchen aufzuhören.

Es gibt wahrhaft keinen einzigen Vorteil, dem man dem Rauchen zuschreiben könnte. Und hiermit sind nicht nur die gesundheitlichen gemeint.


Tipp #20: Nimm ab

Es gibt einen starken Zusammenhang zwischen hohem Blutdruck und Übergewicht (Quelle). Eigentlich auch recht logisch, wenn man einmal darüber nachdenkt.

Darum sollte man anfangen abzunehmen, um dadurch auch seinen Blutdruck senken, auf natürliche Weise.

Schlechte Ratgeber bei Blutdruck-Fragen

Leider gibt es zahlreiche Websites von renommierten Instanzen, die immer noch fragwürdige Informationen verbreiten.

Auf ihnen werden beispielsweise Produkte wie Becel Pro-Aktiv positiv hervorgehoben, obwohl Becel Pro-Aktiv im Jahr 2012 für die am stärksten irreführende Werbung ‘ausgezeichnet’ wurde.

Becel Pro-Aktiv Margarine soll den Cholesterin-Wert senken durch pflanzliche Sterole. Die Organisation gibt aber gleichzeitig zu, dass dadurch die Gefahr für Herz-Kreislauferkrankungen nicht direkt abnimmt. Ebenso räumt die betreffende Gesundheitsinstanz dies ein, macht aber gleichzeitig weiterhin Werbung für Becel (Quelle).

Die gleiche Gesundheitsinstanz hat in der Vergangenheit in Supermärkten Cholesterinmessungen vorgenommen, die vom Lebensmittelkonzern Unilever finanziert wurden. Die Ergebnisse sind entsprechend fragwürdig. Auch wenn diese Instanzen vorgeben unabhängig zu sein, sie werden von der Lebensmittelindustrie bezahlt.

Was die Ernährungsempfehlungen auf diesen Websites angeht, lassen sich diese ebenfalls diskutieren. Dort werden beispielsweise nach wie vor raffinierte Kohlenhydrate wie Brot, Pasta, Kartoffeln und Reis in großen Mengen angeraten.

Die Basis für eine gesunde Ernährung sollte aber aus viel Gemüse und Obst bestehen. Hier wird meist 250 Gramm Gemüse und 200 Gramm Obst empfehlen, während die neuesten Erkenntnisse eine optimale Menge von 375 Gramm Gemüse und 300 Gramm Obst am Tag empfehlen (Quelle). Andere Regierungen wie z.B. die Australische empfehlen bereits diese Mengen.

Nimm dir diese Tipps zu Herzen und gewinne mit ihnen 5 extra Lebensjahre!

Untersuchungen mit Menschen ab dem 50. Lebensjahr haben das Folgende ergeben (Quelle):

  • Dass Männer mit normalem Blutdruck 5,1 Jahre länger leben als Männer mit hohem Blutdruck. Zudem können sie das Leben 2,1 Jahre lang länger ohne Herz-Kreislauferkrankungen genießen.
  • Dass Frauen mit normalem Blutdruck 4,9 Jahre länger leben als Frauen mit hohem Blutdruck. Zudem genießen sie 2,3 Jahre länger das Leben ohne Herz-Kreislauferkrankungen.

Ich wünsche dir mit diesen Tipps viel Erfolg und hoffe, dass du deine Extralebensjahre genießen wirst!

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