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14 Gründe warum Aktivkohle das neue Superfood wird

Holzkohle wird bereits seit dem Altertum gegen Vergiftungen und Durchfall eingesetzt. Momentan ist Aktivkohle aber nun auch im Begriff sich einen Platz zwischen Superfoods wie Spirulina oder Chlorella zu erobern.

Man soll durch sie eine schönere Haut bekommen, einen besseren Atem, sie soll dabei helfen können einen Kater zu vermeiden und auch das Konzentrationsvermögen zu verbessern.

Wird hier gerade nur ein neuer Hype rund um die Aktivkohle kreiert oder ist sie wirklich das neue ultimative Superfood? Ich habe hier alle Informationen zusammengetragen, damit du dir selbst ein Urteil bilden kannst.

Das Folgende wirst du in diesem Artikel erfahren:

  • Was Aktivkohle genau ist.
  • Auf welche Weise man Aktivkohle zu sich nehmen kann.
  • Die Gründe, warum Aktivkohle das neue Superfood werden wird.
  • Wann man keine Aktivkohle verwenden sollte.

Was ist Aktivkohle?

Aktivkohle wurde einer speziellen und reinigenden Behandlung unterzogen. Durch diese Behandlung verfügt sie über eine sehr große innere Oberfläche. Diese große Oberfläche, kombiniert mit einer feinen Mikrostruktur und feinen Poren, ist in der Lage, durch Adsorption verschiedenste Stoffe an sich zu binden.

Bei Adsorption handelt es sich um einen Vorgang, bei dem sich die Moleküle einer Flüssigkeit oder eines Gases an der Oberfläche eines Feststoffes anreichern.

Die Oberfläche von Aktivkohle beträgt 500 bis 2000 Quadratmeter pro Gramm!

Aktivkohle unterscheidet sich von normaler Holzkohle, die man erhält, wenn man einen BBQ oder offenen Kamin benutzt hat. Erst durch eine spezielle Behandlung wird die Oberfläche der Holzkohle so stark vergrößert, wodurch sie viele andere Stoffe an sich binden kann.

Die Holzkohle aus dem BBQ sollte man übrigens lieber nicht konsumieren. In ihr stecken jede Menge chemischer und giftiger Stoffe.

Die poröse Oberfläche der Aktivkohle besitzt eine negativ geladene elektrische Ladung, die positiv geladene Teichen von z.B. Giftstoffen, Chemikalien, Drogen und Medikamenten an sich bindet. Sie werden von der Aktivkohle wie von einem Magneten angezogen.

Die Aktivkohle kann Gase und Flüssigkeiten binden. Sie wird darum z.B. in den Filtern bestimmter Gasmasken eingesetzt und ebenfalls in Wasserleitungen zum Reinigen des Wassers.

Ob die aktivierte Kohle einen bestimmten Stoff anzieht oder nicht, liegt an einer Reihe von Faktoren, unter denen die Form und Masse der betreffenden Moleküle der wichtigste Faktor ist.

Bei der Herstellung kann man die Porengröße und Struktur der Aktivkohle bis zu einem gewissen Maß bestimmen. Auf diese Weise können bestimmte unerwünschte Stoffe gezielt aus der Luft oder aus einer Flüssigkeit herausgefiltert werden.

In der Medizin wird Aktivkohle zur Behandlung bestimmter Vergiftungen eingesetzt. Man kann mit ihr z.B. akute Vergiftungen mit Zyanid, eisenhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln, Medikamenten und Lithium behandeln.

Auch bei einer Drogenüberdosis kann Aktivkohle eingesetzt werden. Wenn die Aktivkohle rechtzeitig eingenommen wird, wird ein Teil der Drogen von der Kohle gebunden werden, wodurch der Körper weniger Drogen aufnehmen kann.

In bestimmten Situationen ist die Gabe von Aktivkohle die bessere Behandlungsmöglichkeit als das Leerpumpen des Magens (Quelle).

Aktivkohle ist dagegen nicht geeignet, wenn es um eine Vergiftung mit Reinigungsmitteln oder Lösungsmitteln geht. Hierdurch würde die Vergiftung sogar noch schwieriger zu behandeln werden.

Eine andere Anwendung, die vermutlich die meisten von uns kennen werden, sind Kohletabletten oder Aktivkohle Kapseln gegen Durchfall. Die Kohletabletten können bei Durchfallerkrankungen helfen, wenn diese die Folge einer (Lebensmittel)Vergiftung sind oder bei akuter Reisekrankheit.

Die Kohle nimmt die schädlichen Stoffe im Magen-Darmtrakt auf, die dann zusammen mit der Kohle wieder ausgeschieden werden.

Erstaunlicherweise wurde nie wissenschaftlich bewiesen, dass Tabletten wie Norit wirklich bei Durchfall helfen. Was jedoch nichts an der Tatsache ändert, dass viele Menschen angeben, dass ihnen die Tabletten geholfen haben.

Und hier noch eine nettes Nice-To-Know: Es ist recht wahrscheinlich, dass man schon einmal Aktivkohle zu sich genommen hat, denn sie wird manchmal zum Entfärben von Wein eingesetzt. Eine Angabe hierzu auf dem Etikett des Weins ist gesetzlich nicht verpflichtet (Quelle).

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Gründe, warum Aktivkohle das ultimative Superfood werden wird

Bis jetzt haben wir nur erfahren, was Aktivkohle eigentlich ist und wofür sie eingesetzt wird. Was uns jetzt aber wirklich interessiert, ist die Frage, warum sie das neue Superfood genannt wird und ob sie etwas zu unserer Gesundheit beitragen kann.

Nebenwirkungen Aktivkohle

Wir wollen erst einmal wissen, ob es bekannte Nebenwirkungen der Aktivkohle gibt.

Was als erstes auffällt, ist die Tatsache, dass es kaum Untersuchungen gibt zu den langfristigen Effekten der Aktivkohle auf die Gesundheit.

Einige Gesundheitsfanatiker trinken 3 Mal täglich Aktivkohle, aufgelöst in Wasser oder einem Saft. Es ist jedoch völlig unklar, welche Effekte dies langfristig auf die Gesundheit haben wird.

Ich könnte mir gut verstellen, dass die Kohle auch unschädliche Stoffe wie Mineralien, Vitamine und Enzyme an sich bindet. Hierzu gibt es kaum bzw. gar keine Untersuchungen.

Von Magnesium-Citrat Nahrungsergänzungsmitteln ist beispielsweise bekannt, dass sie sich an Aktivkohle binden und somit das Elektrolytgleichgewicht des Körpers gestört wird.

Falls auch Mineralstoffe oder Vitamine von Aktivkohle gebunden werden sollten, könnte dies langfristig zu Mangelerscheinungen führen.

Holzkohle wird schon seit Jahrhunderten als Mittel bei Verdauungsproblemen verwendet. Darum kann man sicherlich sagen, dass zumindest die sporadische Verwendung von Aktivkohle nicht schädlich ist.

Es ist aber eine Tatsache, dass es keine Untersuchungen dazu gibt, welche Stoffe von Aktivkohle gebunden werden und welche nicht. Man weiß, dass bestimmte Gifte wie z.B.Lithium von Aktivkohle gebunden werden, es ist aber nicht bekannt, ob sie auch bestimmte Minerale, Vitamine oder Enzyme bindet.

Ebenfalls offen ist die Frage, ob Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett) von Aktivkohle gebunden werden können. Hierzu gehen die Meinungen auseinander.

Falls man Medikamente einnimmt, sollte man diese besser nicht zusammen mit Aktivkohle einnehmen.

Falls die Wirkstoffe des Medikamentes von der Aktivkohle gebunden werden sollten, kann das Medikament seine Wirkung verlieren.

Auch die Wirkung der Antibabypille kann auf diese Weise ausgeschaltet werden. Darum sollte man lieber Kondome verwenden, wenn man Aktivkohle eingenommen hat.

Zudem existieren kaum bis gar keine Untersuchungen, die die Behauptungen stützen könnten, die rund um Aktivkohle aufgestellt werden. Die Behauptungen zur Gesundheit, die verbreitet werden, basieren auf den Erfahrungen der Menschen, die Aktivkohle regelmäßig verwenden.

Dahinter verbirgt sich eine Gefahr. Jemand, der seit 2 Monaten täglich Aktivkohle seinen Smoothies zusetzt, kann sich natürlich wunderbar fühlen, wir wissen aber nicht, ob derjenige in einigen Jahren krank sein wird, weil er einen Mangel an bestimmten Mikronährstoffen aufweist.

Wenn man gerne Aktivkohle verwenden möchte, sollte man sich an eine normale vorgeschriebene Dosis halten. Zu viel der schwarzen Substanz kann dazu führen, dass man sich übergeben muss, Durchfall bekommt oder das Gegenteil, Verstopfung.

Grund #1: Mögliche Anti-Aging Wirkung

Anti-Aging hat u.a. damit zu tun, dass man seinen Körper von toxischen Stoffen und Chemikalien reinigt.

Da der Körper konstant toxischen Stoffen ausgesetzt wird, kann man ihn reinigen, indem man regelmäßig eine Detox-Kur durchführt.

Aktivkohle kann eine gute Ergänzung zu einer Detox-Kur sein, um den Körper von schädlichen Giftstoffen und Chemikalien zu reinigen. Sie besitzt eine präventive Wirkung gegen Leber- und Nierenschäden.

Obwohl es nicht wissenschaftlich bewiesen ist, scheint der Gedanke logisch, dass Aktivkohle eine Detox-Wirkung besitzt, schließlich bindet sie giftige Stoffe und bestimmte Chemikalien.

Bei einer Studie aus dem Jahr 1989, die an männlichen Ratten durchgeführt wurde, mit unbeschichtetem, stickstoffhaltigem Kohlenstoff, stellte sich heraus, dass die Ratten bis zu 40% länger lebten (Quelle). Ich vermute, dass sich die zahlreichen Behauptungen zum Anti-Aging-Effekt von Aktivkohle auf diese Untersuchung mit Ratten stützen.

Eine bewährte Methode, um länger zu leben, ist eine extreme Kalorieneinschränkung (Quelle).

Es könnte demnach auch sein, dass die Ratten bei der Untersuchung unbeabsichtigt einer starken Kalorieneinschränkung unterworfen waren. Dies kann passieren, wenn Makronährstoffe von der Aktivkohle gebunden werden und somit den Körper wieder über die Ausscheidungen verlassen, anstelle vom Körper aufgenommen zu werden.

Ein weiteres Mittel, das das Leben zu verlängern scheint, ist das Kohlenstoffatom C60, gelöst in Olivenöl.

Das Leben von Ratten lässt sich mit diesem Stoff um 90% verlängern (Quelle).

C60 Kohlenstoff ist übrigens etwas anderes als Aktivkohle. Ich werde in Kürze einen separaten Artikel zum Thema C60 schreiben, in dem ich näher auf das Thema eingehen werde.

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Grund #2: Erhöht möglicherweise die Konzentration

Viele Menschen behaupten, dass sich ihr Konzentrationsvermögen verbessert hat, nach dem sie Aktivkohle eingenommen hatten. Hierzu trinken sie die Aktivkohle morgens auf nüchternen Magen, aufgelöst in einem Glas Wasser, dem etwas Salz zugesetzt ist. Hier folgt ein Rezept, um sein Konzentrationsvermögen mit Hilfe von Aktivkohle zu verbessern:

Zutaten:

  • Der Saft einer halben Zitrone
  • 200 ml gefiltertes Wasser
  • Eine Messerspitze Himalaya Salz
  • 1 EL biologischer Ahornsirup
  • 1 EL Aktivkohlepulver

Diese Zutaten kann man in einem Topf erwärmen und gut verrühren, damit sich alles gut auflöst. Anschließend lässt man die Mischung abkühlen und kann sie trinken.

Mit einigen Eiswürfeln darin, bekommt man ein herrlich kühles Getränk.

Man sollte zwei Stunden bevor man den Aktivkohle Drink trinkt und auch zwei Stunden danach nicht essen oder trinken und auch keine Medikamente einnehmen.

Ob es wirklich die Aktivkohle ist, die das Konzentrationsvermögen verbessert, ist nicht ganz sicher. Wenn man morgens nicht frühstückt, wie z.B. beim Intervallfasten, fühlt man sich ebenfalls deutlich konzentrierter.

Grund #3: Gut für die Haut

Einige Beautyartikelhersteller haben Produkte auf den Markt gebracht, in denen Aktivkohle (activated charcoal) als wirksame Substanz enthalten ist. Man begegnet ihr in Scrubs, Gesichtsmasken, Hautreinigern, Zahnpasta und Body-Clay.

Die Aktivkohle in diesen Produkten nimmt Verschmutzungen wie Bakterien, Talg und anderen Schmutz aus der Haut auf und hinterlässt auf diese Weise eine gereinigte Haut.

Anstelle sich teure Clearing Treatments zu kaufen, kann man sich aber auch einfach selbst eine Maske auf Basis von Aktivkohle machen. Das spart einem viel Geld und geht auch sehr einfach. Was man dazu benötigt, ist:

  • 1 EL Aktivkohlepulver (z.B. aus Aktivkohle Kapseln)
  • 2 EL Bentonit-Lehm
  • Wasser

Man vermischt die Aktivkohle mit dem Bentonit-Lehm und fügt dann genügend Wasser hinzu, bis eine schön glatte Paste entsteht.

Diese trägt man auf dem Gesicht auf und lässt sie mindestens 5 bis 7 Minuten einwirken. Während die Maske beginnt zu trocknen, fühlt man, dass sie anfängt zu spannen.

Spüle sie dann ab und creme anschließend dein Gesicht mit deiner Lieblingsgesichtscreme ein, dann wirst du für eine Woche ein strahlendes Gesicht haben.

Aktivkohle soll auch nützlich zur Behandlung von Akne sein und ebenfalls zur Bekämpfung von Körpergerüchen.

Um Akne zu behandeln, vermischt man einen Teelöffel Aktivkohle mit zwei Teelöffeln Aloe Vera Gel.

Diese Mischung trägt man auf den von Akne betroffenen Stellen auf. Anschließend komplett trocknen lassen und dann mit Wasser abspülen. Die Aktivkohle wird hierbei Verunreinigungen aus den Hautporen aufnehmen und binden.

Grund #4: Wirkt möglicherweise besser als Whitening Zahnpasta

Auf YouTube kann man sich jede Menge Videos anschauen, in denen sich Menschen die Zähne mit Aktivkohle putzen.

Man kann sich hierfür Zahnpasta kaufen, der die Kohle bereits zugesetzt ist, aber manche Leute gehen noch einen Schritt weiter und putzen sich die Zähne mit reiner Aktivkohle.

Dies machen sie, indem sie z.B. Aktivkohle Kapseln öffnen und sich mit dem enthaltenen Pulver die Zähne zu putzen.

Man macht einfach die Zahnbürste nass und tupft sie in das Aktivkohlepulver. Dann putzt man sich die Zähne damit, genau so wie man es auch sonst tun würde. Die Stellen, die besonders starke Verfärbungen aufweisen, kann auch etwas intensiver putzen.

Nach dem Putzen muss man den Mund  sehr gründlich ausspülen, sonst läuft man mit schwarzen Zähnen herum.

Man sollte darauf achten, dass das Aktivkohlepulver nicht auf die Kleidung oder in die Fugen der Badezimmerkacheln kommt, denn es setzt sich sehr leicht dort fest.

Einige Menschen scheinen auf diese Weise tatsächlich sichtbar weißere Zähne zu bekommen, bei anderen ist dagegen keine Veränderung feststellbar.

Anscheinend hilft sie vor allem beim Entfernen von Verfärbungen der Zähne (z.B. durch Kaffee, Tee oder Zigaretten), aber nicht bei Zähnen, die von Natur aus eine nicht so weiße Färbung besitzen.

Grund #5: Hilft gegen einen Kater

Alkohol wird von Aktivkohle kaum gebunden. Um den Alkohol von einem Glas Bier zu binden, müsste man schon doppelt so viel Aktivkohle zu sich nehmen, wie man bei der Ersten Hilfe im Falle einer Überdosis verabreicht bekommt.

Die Wirkung der Aktivkohle bei einem Kater könnte dadurch entstehen, dass sie toxische Stoffe bindet, die im Körper durch das Alkoholtrinken freigesetzt werden. Diese toxischen Stoffe könnten für die Kopfschmerzen verantwortlich sein, die man am nächsten Morgen nach einer durchzechten Nacht bekommt.

Ob sie wirklich gegen einen Kater hilft, wurde niemals wissenschaftlich bewiesen. Es gibt aber Menschen, die auf sie schwören. Man müsste es also einfach selbst einmal ausprobieren oder noch besser gar nicht erst zu viel trinken.

Grund #6: Essen bleibt länger haltbar

Aktivkohle kann dazu verwendet werden, Nahrungsmittel länger haltbar zu machen.

Mit Aktivkohle kann CO2 aus der Luft adsorbiert werden, wodurch man in der Industrie z.B. Äpfel länger aufbewahren kann (Quelle).

Einige Menschen haben ein Schälchen mit Aktivkohlepulver in ihrem Kühlschrank stehen und behaupten, dass dadurch ihr Essen länger haltbar bleibt.

Mikroorganismen, die das Essen verderben können, sollen hierdurch gebunden werden.

Grund #7: Sie nimmt Gerüche auf

Ein weiterer Vorteil eines Schälchens Aktivkohle im Kühlschrank ist, dass sie dort auch Gerüche aufnimmt. Dadurch riecht der Kühlschrank immer schön frisch.

Außer dem Kühlschrank lassen sich auf diese Weise auch andere Räume im Haus frisch halten, indem man hier und da ein Schälchen mit Aktivkohle aufstellt.

Die Aktivkohle zieht wie ein Magnet Gerüche an und bindet sie und hält auf diese Weise das Haus frisch. Diese Eigenschaft der Aktivkohle ist so stark, dass sie selbst industriell eingesetzt wird, um Stoffe oder Nahrungsmittel von Gerüchen oder Farbstoffen zu befreien.

Grund #8: Hilft bei Insektenstichen

Es gibt nichts nervigeres als einen juckenden Insektenstich. Auch dieser lässt sich mit Aktivkohle gut behandeln. Selbst bei Mücken– oder Bienenstichen hilft die Aktivkohle.

Hierzu löst man etwas Aktivkohlepulver in etwas Kokosöl auf, und trägt es auf der betroffenen Stelle auf. Dies sollte man dann jede halbe Stunde wiederholen, bis der Schmerz oder Juckreiz aufhört.

Um zu vermeiden, dass man Flecken auf der Kleidung bekommt, kann man die Stelle auch mit etwas Verbandsmaterial umwickeln.

Grund #9: Vermindert Flatulenz & einen Blähbauch

Aktivkohle hilft dabei im Darm eingeschlossene Luft abzuführen. Sie hilft auch gegen die Bildung von übermäßig viel Gas im Verdauungstrakt.

Aktivkohle sorgt dafür, dass gasförmige Nebenprodukte der Verdauung gebunden werden.

Eine Untersuchung hat gezeigt, dass die Teilnehmer durch die Einnahme von Aktivkohle vor einer gasproduzierenden Mahlzeit weniger unter Flatulenzen und einem aufgeblasenen Gefühl litten (Quelle).

Um diesen Effekt zu erzielen, muss man eine Stunde vor der Mahlzeit, von der man erwartet, dass sie zur Gasbildung führen wird, 500 Milligramm Aktivkohle mit einem Glas Wasser einnehmen.

Grund #10: Wasserfilter

Zum Glück ist in Deutschland das Wasser aus dem Wasserhahn in der Regel gut trinkbar. Das ist nicht überall in der Welt selbstverständlich. Aktivkohlefilter können dabei helfen (die letzten Reste) Verunreinigungen aus dem Wasser zu filtern, bevor man es trinkt.

Um auch unser Trinkwasser hier noch von den letzten kleinen Verunreinigungen zu befreien, verwenden viele Menschen Wasserfilterprodukte auf Basis von Aktivkohle.

Diese Produkte helfen oft auch dabei, den Geschmack des Leitungswassers zu verbessern, in Gebieten, in denen das Wasser einen unangenehmen Beigeschmack hat.

Grund #11: Senkt das Cholesterin

Beim Cholesterin wird unterschieden zwischen LDL und HDL Cholesterin. LDL Cholesterin ist als das schlechte Cholesterin bekannt und HDL als das gute Cholesterin.

HDL Cholesterin hilft dabei, das LDL Cholesterin los zu werden. Eine Untersuchung hat ergeben, dass Aktivkohle das LDL Cholesterin um gut 40% verminderte, während das gute Cholesterin dagegen um 8% zunahm (Quelle).

Diese Untersuchung hatte allerdings nur 7 Teilnehmer und es wurden hohe Dosierungen von Aktivkohle verwendet, um diese Resultate zu erzielen.

Grund #12: Unverzichtbar im Erste Hilfe Koffer

Aktivkohle gehört zu den Dingen, die man im Falle eines Notfalls immer im Haus haben sollte.

Sie kann Leben retten im Falle einer Vergiftung durch z.B. Chemikalien oder einer zu hohen Dosis Medikamente.

Im Ernstfall sollte man aber immer zuerst den Notruf wählen oder einen Arzt. Sie können einem darüber informieren, bei welcher Art der Vergiftung man Aktivkohle nehmen sollte (und darf) und bei welchem Vergiftungstyp man dies eben gerade nicht tun sollte, um es nicht noch schlimmer zu machen.

Grund #13: Hilft gegen schlechten Atem

Aktivkohle hilft auch gegen schlechten Atem.

Vor allem dann, wenn man morgens schlechten Atem hat, hilft sie sehr gut.

Um einen schlechten Atem los zu werden, löst man einen Teelöffel Aktivkohlepulver in einem Glas lauwarmem Wasser auf und trinkt es.

Grund #14: Kann Linderung bei RDS Beschwerden verschaffen

Beim Reizdarmsyndrom (RDS) reagiert der Darm auf bestimmte Reize überempfindlich. Nach einer Schätzung leiden zwischen 5% und 20% der Bevölkerung an RDS.

Die Beschwerden variieren zwischen Verstopfung bis hin zum Durchfall, wobei schlimme Schmerzen, Stechen und Krämpfe im Baum auftreten können.

Es gibt keine Medizin, die jedem mit RDS helfen würde. Es gibt aber Mittel, die für Linderung sorgen können. Aktivkohle ist eines dieser Mittel.

Ob die Aktivkohle hierbei auch in deinem Fall helfen kann, müsstest du selbst ausprobieren. Bei RDS muss man leider sehr oft ausprobieren, was bei einem selbst hilft bzw. die Probleme auslöst.

Aktivkohle kaufen

Man kann unterschiedliche Arten der Aktivkohle kaufen; man kann sie als Aktivkohle Tabletten oder Aktivkohle Kapseln kaufen. Aktivkohle kann aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden. Das Ausgangsmaterial bestimmt hierbei, wie fein die Poren der Aktivkohle sein werden.

Dies wirkt sich auf die Wirkung der Aktivkohle aus. Die Struktur bestimmt, welche Stoffe von ihr gebunden werden können und wie groß die aktive Oberfläche ist.

Wenn man gerne Aktivkohle verwenden möchte, kann man am besten Aktivkohle kaufen, die aus Kokosschalen produziert wird.

Manchmal wird Aktivkohlepulver mit Süßstoffen gesüßt. Dieses sollte man dann lieber nicht kaufen, denn damit hebt man die Detox-Wirkung teilweise wieder auf.

Wann sollte man keine Aktivkohle verwenden?

Nimm niemals Aktivkohle 2 Stunden vor oder 2 Stunden nachdem du Medikamente eingenommen hast. Die Wirkstoffe der Medikamente können sonst von der Aktivkohle gebunden und somit neutralisiert werden.

In Kombination mit bestimmten Medikamenten wie z.B. Antidepressiva darf man überhaupt keine Aktivkohle verwenden. Man sollte sich bei der Apotheke darüber informieren, ob man sie problemlos in Kombination mit seinen Medikamenten verwenden kann.

Man sollte ebenfalls keine Aktivkohle verwenden in Kombination mit Mitteln oder Medikamenten gegen Verstopfung.

Aktivkohle in Kombination mit Magnesiumcitrat-Tabletten zu verwenden ist ebenfalls keine gute Idee, denn hierdurch kann das Elektrolytgleichgewicht gestört werden.

Wenn du durch die Einnahme von Aktivkohle unter Verstopfung zu leiden beginnst, wirst du sehr wahrscheinlich nicht genug getrunken haben. Man sollte immer viel Wasser trinken, wenn man sie einnimmt, um dieses Problem zu vermeiden. Aktivkohle verhält sie wie ein unlöslicher Ballaststoff im Verdauungstrakt.

Wenn man dagegen unter Durchfall leidet, hat man wahrscheinlich zu viel Aktivkohle zu sich genommen. Man sollte sowieso immer sofort mit der Einnahme von Aktivkohle stoppen, wenn sich Probleme mit der Verdauung einstellen.

Superfood oder nicht?

Wie du eben erfahren hast, gibt es sicherlich eine ganze Menge Gründe, warum Aktivkohle als Superfood bezeichnet werden kann. Viele dieser Gründe sind jedoch nicht bewiesen und basieren nur auf den Erfahrungen anderer Leute.

Was meinst du dazu? Kann man Aktivkohle als Superfood einsetzen – z.B. wegen ihrer Detox-Wirkung – oder sollte man sie lieber im Medizinschränkchen lassen, für Notfälle? Schreibe uns, wie du darüber denkst. Du kannst hier unten einen Kommentar hinterlassen.

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