Wie wirksam ist Saftfasten und wie viel nimmt man damit ab?

Das Internet ist voller selbstgemachter Saftfasten Rezepte; von Gemüsesäften bis hin zu Getränken mit vielen verschiedenen Kräutern.

Diese Saftfasten Rezepte werden meist mit den tollsten gesundheitlichen Vorteilen präsentiert, die sie erzielen sollen.

Die Befürworter des Saftfastens behaupten, dass eine Saftkur zahllose Vorteile bieten würde wie z.B. eine schönere Haut, Gewichtsverlust und die gesamte Reinigung des Körpers.

Kann das Saftfasten aber wirklich beim Abnehmen helfen? Wie lang muss man dazu eine solche Saftkur einhalten? Und welche Säfte eignen sich hierfür am besten?

Auf diese Fragen und noch einige andere möchte ich in diesem Artikel Antwort geben. Also schnell weiterlesen!

Was ist Saftfasten?

Das Saftfasten, das auch als Saftreinigung bezeichnet wird, ist eine sogenannte Reinigungskur, also eine Methode, um zu detoxen und abzunehmen.

Die zugrundeliegende Idee ist, dass man über einen bestimmten Zeitraum keine feste Nahrung zu sich nimmt und stattdessen nur Säfte trinkt. Hiermit sollen die Organe von der Verdauung entlastet werden. Der Umstand, dass für eine Weile keine feste Nahrung verdaut werden muss, erspart den Organen und somit dem ganzen Körper sehr viel Energie.

Ein weiterer Grund, aus dem eine Saftkur wirksam sein kann, ist der, dass man über das Trinken von Säften in erster Linie nur gesunde Nährstoffe aufnimmt. Obst und Gemüse stecken voller Mineralien, Antioxidantien und Vitamine. Zudem wird man ungesunde Nahrungsmittel vermeiden wie z.B. Snacks, Erfrischungsgetränke oder verarbeitetes Fleisch.

Wenn man durch einen ungesunden Lebensstil einen Mangel an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen erleidet, können bestimmte Abfallstoffe nicht mehr aus dem Körper abgeführt werden. Solche Ansammlungen toxischer Stoffe können zu vielfältigen gesundheitlichen Beschwerden und zu vorzeitiger Alterung führen.

Zudem kann das Saftfasten dazu beitragen, dass man weniger Kalorien aufnimmt, verglichen mit einer herkömmlichen Ernährung, und man somit abnehmen wird.

Das Saftfasten kann man auf unterschiedliche Weise praktizieren. Man kann sich die Säfte selbst aus Obst und Gemüse im Mixer oder Slowjuicer zubereiten. Das klingt zwar sehr attraktiv, kann aber – abhängig von den verwendeten Zutaten – auch ziemlich arbeitsintensiv sein.

Als Alternative kann man sich auch fertig zubereitete biologische Säfte kaufen. Viele Menschen denken, dass diese weniger gesund wären, weil sie nicht ganz so frisch sind. Das ist aber meistens nicht der Fall. Im Gegenteil sogar!

Es gibt z.B. Gemüse- und Fruchtsäfte, die nach der Zubereitung direkt eingefroren werden. Hierdurch bleiben die Vitamine, Mineralien und Antioxidantien komplett erhalten. In manchen Fällen enthalten diese Säfte sogar mehr Nährstoffe als ein frisch zubereiteter Saft, denn oft wird hierfür Gemüse verwendet, das ganz frisch geerntet wurde.

Man sollte aber darauf achten, dass die verwendeten Zutaten der Säfte biologisch angebaut wurden und keine ungesunden Zusätze enthalten.

Gerade letzteres ist bei vielen Detox Smoothies aus dem Supermarkt der Fall; das macht sie dann leider wieder ungesund. Ebenso wichtig ist nicht gespritztes Gemüse und Obst, denn sonst wird das Entgiften des Körpers nicht funktionieren. Die ungesunden Stoffe werden die Leber nur belasten.

Wenn man seine Leber über Saftfasten reinigen möchte, sollte man ausschließlich biologische Produkte verwenden.

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Wie funktioniert das Saftfasten?

Vielleicht fragst du dich gerade, wie so eine Saftkur eigentlich genau aussieht. Das möchte ich im Folgenden näher erklären.

Während einer Saftkur nimmt man ausschließlich Flüssignahrung zu sich. Hierdurch muss die Verdauung weniger hart arbeiten, um die Nahrungsmittel abzubauen.

Die Energie, die man auf diese Weise einspart, kann der Körper für andere Vorgänge im Körper nutzen wie z.B. das Genesen bestimmter Organe.

Die Leber wird beispielsweise dazu stimuliert, toxische Stoffe abzuführen. Zudem wird der Körper stimuliert, über den Stuhlgang, den Urin und auch den Schweiß toxische Stoffe auszuscheiden.

Ein weiterer Vorteil des Saftfastens ist, dass man auf diese Weise einen Kalorienmangel kreiert. Das führt dazu, dass man mehr Kalorien verbrennen wird als man zu sich nimmt und hierdurch abnimmt.

Man könnte jetzt zu dem Schluss kommen, dass Saftfasten an sich das Gleiche ist wie Intervallfasten (Fasten mit Unterbrechungen). Es gibt zwischen diesen beiden Ernährungsweisen aber grundlegende Unterschiede. Beim Intervallfasten isst man über einen Zeitraum von einigen Stunden hinweg überhaupt nichts, beim Saftfasten dagegen nimmt man den ganzen Tag über Säfte zu sich.

Da man Säfte trinken darf, wird der Körper rund um die Uhr mit Kohlenhydraten versorgt sein. Deshalb wird man mit Saftfasten nie wirklich in einen echten Fastenzustand gelangen, so wie es beim Intervallfasten der Fall ist.

Wenn man mit Saftfasten abnehmen möchte, sollte man darauf achten, welche Sorte Saft man trinkt. Viele kommerzielle Saftkuren stellen Säfte her, in denen viel Zucker enthalten ist. Davon ist aber anzuraten, denn auf diese Weise wird die Fettverbrennung blockiert werden. Wenn im Blut viel Zucker vorhanden ist, wird der Körper nicht dazu gezwungen sein, Körperfett zur Energiegewinnung zu nutzen.

Obst enthält von Natur aus bereits relativ viel Zucker, viel mehr als die meisten Gemüsesorten. Und eine zu hohe Zuckeraufnahme wird sehr schnell zu einer zu großen Kalorienaufnahme und somit zu Gewichtszunahme führen.

Darum sollte man lieber biologische Gemüsesäfte trinken, in denen relativ wenig Kalorien und Zucker enthalten ist und nicht so viel Obstsäfte, damit man die Vorteile des Saftfastens auch wirklich voll nutzen kann. Die besten Saftkuren bestehen aus kaltgepresstem Saft aus biologischem Gemüse und etwas Obst.

Manche Menschen stellen fest, dass das Saftfasten bei ihnen zu einer gesünder aussehenden Haut führt. Obwohl natürlich auch das Saftfasten kein Wundermittel ist, so kann es dennoch zu einer gesünderen Haut führen, wenn man jahrelang ungesund gegessen hat und nun viel Zucker und andere ungesunde Lebensmittel aus seiner Ernährung streicht.

Solltest du also z.B. an Akne leiden oder eine trockene Haut besitzen, könnte dir das Saftfasten helfen.

Für wen ist das Saftfasten gedacht?

Das Saftfasten eignet sich für jeden, der gerne detoxen möchte oder auch einige Pfunde abspecken will. Eine Saftkur kann als eine Art Kickstart für einen gesünderen Lebensstil dienen. Man sollte allerdings nicht zu viel auf einmal wollen, denn zu schnell abzunehmen ist ebenfalls nicht gesund.

Das Saftfasten ist somit sicher kein Freibrief, um sich einige Tage oder Wochen zurückzuhalten, nur um anschließend wieder mit vollem Eifer zu seiner alten Ernährungsweise zurückzukehren. So wird man die verlorenen Kilos schneller wieder auf den Rippen haben, als einem lieb ist.

Das Saftfasten sollte man am besten als eine Art Wendepunkt im eigenen Verhalten sehen. In den ersten Tagen widmet man sich komplett den sehr gesunden Getränken und sollte anschließend Schritt für Schritt zu einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährungsweise übergehen, die man dann auch langfristig (für immer) einhält. Ein gutes Beispiel hierfür ist die kohlenhydratarme Ernährung.

Hast du in der Vergangenheit an einer Essstörung gelitten? Dann möchte ich dir vom Saftfasten lieber abraten. Im Zweifelsfall solltest du dies zuerst mit deinem Hausarzt besprechen.

Zum Schluss möchte ich dir noch mitgeben, dass es immer sehr wichtig ist, dass man das Saftfasten ganz ruhig aufbaut. Man sollte also nie einfach so mit einer 7-tägigen Saftkur starten, sondern zuerst einmal eine kürzere Kur von z.B. 2-3 Tagen ausprobieren.

Man kann auch eine sogenannte Pretox-Kur machen, die als Vorbereitung zum Detoxen dient. Während einer solchen Pretox-Kur wird man ungesunde Nahrungsmittel langsam abbauen. Man könnte z.B. die Menge an Kaffee, die man täglich trinkt, vermindern oder auch seinen Konsum an Energydrinks zurückschrauben.

Saftfasten: Wie viel kann man damit abnehmen?

Gefällt dir die Idee des Saftfastens und einer Saftkur? Dann möchtest du sicher auch wissen, ob man damit gut abnehmen kann.

Saftfasten führt dazu, dass man über mehrere Tage hinweg nur sehr wenig Kalorien aufnimmt. Man sollte dann auch nicht erschrecken, wenn man feststellt, dass man 1-2 Kilo pro Woche verliert. Diese stellen eine Kombination aus Fettverlust und Feuchtigkeitsverlust dar.

Man sollte aber darauf achten, dass man das Saftfasten nicht länger als 7 Tage am Stück durchführt. Wenn man eine Saftkur zu lange einhält, kann es zu Problemen mit dem Stuhlgang kommen (durch mangelnde Ballaststoffaufnahme).

Ballaststoffe liefern aber nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Verdauung, sondern fördern auch die Sättigung. Wenn man zu wenig Ballaststoffe aufnimmt, kann das somit dazu führen, dass man mehr Hunger verspürt, was das Durchhalten der Saftkur erschweren wird.

Gemüsesäfte enthalten zudem so gut wie kein Eiweiß. Und zu wenig Eiweiß über einen längeren Zeitpunkt, ist ebenfalls nicht gesund. Hierdurch steigt die Gefahr für Muskelschwund. Langfristig wird ein Eiweißmangel dazu führen, dass der Körper quasi dazu gezwungen wird, seine eigene Muskelmasse aufzubrauchen.

Jetzt brauchst du aber nicht gleich zu erschrecken. Wenn man als gesunder erwachsener Mensch einige Tage lang das Saftfasten praktiziert, wird dies mehr gesundheitliche Vor- als Nachteile haben.

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Saftfasten mit gesunden Gemüsesäften starten

Erscheint dir das Saftfasten als tolle Sache? Dann solltest du darauf achten, das Ganze richtig anzugehen, damit es deiner Gesundheit auch wirklich zugute kommt!

Wenn du das bestmögliche Ergebnis erzielen möchtest, solltest du Säfte wählen, die nur wenig Zucker und keine ungesunden Zusätze enthalten.

Darum sollte man sich für eine Saftkur entscheiden, die zum größten Teil aus Gemüsesäften besteht. Zu viel ausgepresstes Obst enthält zu viel Zucker (und somit zu viel Kalorien).

Saftfasten eignet sich nicht für jeden. Wenn man schwanger ist oder stillt, sollte man keine Saftkur machen. Wenn man Medikamente einnimmt oder Probleme mit dem Blutzuckerspiegel hat, sollte man zuerst mit seinem Hausarzt sprechen, bevor man mit Saftfasten anfängt.

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Über Richard Hartmann MSc

MSc Richard Hartmann ist Abnehm-Trainer, Ernährungsberater, (Diät) Psychologe, Autor und Berater für orthomolekulare Ernährung und Nahrungsergänzung. Mit seiner Website HealthyHappy.de möchte er Menschen auf Basis wissenschaftlicher belegter Tipps informieren und inspirieren, damit sie die richtigen Entscheidungen für einen optimalen und gesunden Lebensstil treffen können.

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