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Nebennierenschwäche: Erklärung, 27 Symptome, 1 Ursache + 7 Tipps

Wenn man über Nebennierenschwäche spricht, dreht sich alles automatisch auch um Stress, Überspanntheit und Burn-Out. Man sollte aber nicht der Illusion erliegen, dass der Hausarzt die Diagnose ‚Nebennierenschwäche‘ stellt.

Nach Meinung der Schulmedizin, gibt es so etwas wie Nebennierenschwäche gar nicht. Die Nebennieren funktionieren oder sie funktionieren nicht, alles was dazwischen liegt, wird oft als Unsinn abgetan. Die Wahrscheinlichkeit ist dann auch recht hoch, dass die zugehörigen Symptome als Depressionen eingestuft werden und man einfach Antidepressiva verschrieben bekommt.

Ist die Nebennierenschwäche aber wirklich nur etwas, das man sich einbildet? Eine Diagnose, die sich Naturärzte ausgedacht haben, um unerklärlichen Symptomen einen Namen zu geben? All das habe ich untersucht und möchte hier meine Ergebnisse mit dir teilen.

In diesem Artikel wirst du folgendes erfahren:

  • Warum der Hausarzt eine Nebennierenschwäche nicht erkennt.
  • Wie man eine Diagnose erstellen und bekommen kann.
  • Warum Stress zu einer Nebennierenschwäche führen kann.
  • Was man unternehmen kann, um wieder gesund zu werden.

Was ist Nebennierenschwäche?

Der Begriff ‚Nebennierenschwäche‘ ist an sich eine etwas unzureichende Übersetzung des englischen Begriffs adrenal fatigue. Eine treffendere Übersetzung für adrenal fatigue wäre wohl ‚von den Nebennieren verursachte Erschöpfung‘. Eine ziemlich lange Übersetzung, zugegebenermaßen, darum wohl auch der etwas handlicherer Term Nebennierenschwäche.

Die schlechte Übersetzung ist allerdings auch (mit) ein Grund dafür, dass die Schulmedizin den Begriff Nebennierenschwäche nicht gerne hört. Eine Nebennierenschwäche oder Nebennierenerschöpfung, wie sie auch manchmal bezeichnet wird, würde bedeuten, dass die Nebennieren gar nicht mehr funktionieren. Dies kommt jedoch nur selten vor, z.B. bei Morbus Addison (Nebennierenrindeninsuffizienz) oder dem Cushing-Syndrom.

Der Begriff adrenal fatigue wurde 1998 von Dr. James L. Wilson erdacht. Er war Naturheilkundiger und Chiropraktiker. Dieser Naturheiler ging davon aus, dass die übermäßige Stimulation der Nebennieren mit der Zeit zu einem Ungleichgewicht des Hormonhaushaltes führt. Dabei geht es vor allem um die Hormone Cortisol und DHEA.

Die übermäßige Stimulation der Nebennieren führt dazu, dass die Cortisolwerte entweder viel zu hoch ansteigen oder zu einem anderen Zeitpunkt wiederum viel zu niedrig liegen (Cortisolmangel).

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Durch was wird die Nebennierenschwäche ausgelöst?

Um es ganz kurz zusammenzufassen: Die Nebennierenschwäche entsteht dadurch, dass die Nebennieren den täglichen Stress nicht mehr bewältigen können.

Die Nebennierenerschöpfung passiert nicht einfach so. Ihr geht einiges voraus. Die Nebennieren kommen erst dann aus dem Gleichgewicht, wenn sie über längere Zeit chronisch schwer belastet werden.

Die Nebennieren befinden sich auf den Nieren, in der Höhe der untersten Rippen, auf der Rückseite des Körpers. Sie sind etwa so groß wie die eigenen Daumen.

Die kleinen Organe sind für die Produktion und Regulierung einiger sehr wichtiger Hormone verantwortlich. Dabei geht es um über 50 unterschiedliche Hormone, die bei so ziemlich jeder Körperfunktion eine Rolle spielen. Sie beeinflussen auch deinen Gefühlszustand und somit auch dein Denken.

Die Nebennieren produzieren das Hormon (und Neurotransmitter) Adrenalin. Dieses Hormon sorgt dafür, dass Menschen, in bestimmten Situationen, zu enormen Leistungen im Stande sind, wie z.B. das Mädchen, das einen brennenden Truck anhob, unter dem ihr Vater eingeklemmt war. Das Anheben eines Trucks ist normalerweise unmöglich. Durch die Gefahrensituation produziert der Körper jedoch Adrenalin, wodurch den Muskeln mehr Sauerstoff und Energie zugeführt wird. Hierdurch bekommt man vorübergehend ‚übernatürliche‘ Kräfte.

Adrenalin hat über die Jahrhunderte hinweg zum Überleben der menschlichen Rasse beigetragen. Bei Gefahr produziert der Körper Adrenalin, wodurch wir viel besser kämpfen oder flüchten können. Auf diese Weise steigen unsere Überlebenschancen.

Bei drohender Gefahr wird sehr viel Adrenalin ausgeschüttet. Dann geschieht das Folgende im Körper:

  • Der Herzschlag und die Atmung erhöhen sich, hierdurch gelangt mehr sauerstoffreiches Blut zu den Muskeln und ins Gehirn, was wiederum dazu führt, dass man aufmerksamer ist und auch konzentrierter.
  • Der Blutdruck steigt, weil sich die Blutgefäße verengen.
  • Die Pupillen weiten sich, wodurch die Wahrnehmung verbessert wird.
  • Weniger Blut wird an Körperfunktionen ‚verschwendet‘, die bei Gefahr keine Priorität haben wie z.B. die Verdauung.
  • Es wird mehr Glucose zu den Muskeln transportiert.
  • Das Gedächtnis wird geschärft, damit ähnliche gefährliche Situationen in Zukunft sofort erkannt werden können.
  • Das Blut wird schneller gerinnen.

Vor allem der Stoffwechsel wird hierdurch erheblich beeinflusst. Die normale Verdauung wird stillgelegt und gleichzeitig finden unterschiedliche Prozesse statt, mit denen so schnell und so viel wie möglich Energie zu den Muskeln transportiert wird.

Wenn die Gefahr dann gewichen ist, wird der Körper wieder in den Normalzustand zurückkehren, damit die normalen Funktionen wie die Verdauung wieder weiterlaufen können. Der Körper erreicht dies, indem er das Adrenalin neutralisiert. Dies geschieht mit Hilfe des Hormons Cortisol.

Cortisol wird häufig als Stress-Hormon bezeichnet, obwohl es eigentlich das Gegenteil ist. Es ist ein Stress-Response-Hormon, das dann produziert wird, wenn die Stresssituation vorbei ist.

Jetzt fragst du dich vielleicht, was die Adrenalinproduktion bei drohender Gefahr mit der Nebennierenschwäche zu tun hat. Das Problem hierbei ist, dass der Körper auf alle Formen des Stresses auf die gleiche Weise reagiert.

Physiologisch reagiert der Körper genau gleich, egal ob gerade ein Kampfhund zum Sprint auf einen ansetzt oder ob man bei der Arbeit eine Deadline schaffen muss. In beiden Fällen wird der Körper Adrenalin produzieren. Dass das Adrenalin produziert wird, ist in beiden Fällen auch wünschenswert. Man kann damit besser vor dem Kampfhund fliehen, weil die Muskeln besser mit Sauerstoff und Energie versorgt werden.

Und durch die verbesserte Konzentration und das bessere Gedächtnis wird auch die Deadline bei der Arbeit leichter geschafft werden können. Und wenn der Hund wieder an der Leine und die Deadline erreicht ist, wird der Körper Cortisol produzieren, um wieder in den Normalmodus zu kommen. Oft stellt man dann erst fest, wie müde man ist, denn die geleisteten Anstrengungen verbrauchen logischerweise viel Energie.

So weit, so gut. Der Körper tut genau das, was er soll. Das Problem ist jedoch nun, dass wir heute oft konstantem Stress ausgesetzt sind. Nicht nur bei der Arbeit, sondern auch in unserem gesamten Umfeld. Darum sind unsere Adrenalin- und Cortisolwerte dauernd aus dem Gleichgewicht, was dazu führt, dass unsere Nebennieren ‚müde‘ werden.

Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn es bei der Arbeit ab und zu echt brennt und man dadurch Stressmomente erlebt, solange es bei ‚ab und zu‘ bleibt. Wenn dies allerdings zur Normalität wird, Tag für Tag, das ganze Jahr hindurch, liegt der Fall ganz anders.

Formen des Stresses

Wie bereits erwähnt, ist es nicht die Arbeit allein, die den Stress auslösen kann. Der Körper reagiert genau gleich auf jede Form von Stress. Und bei vielen Dingen sind wir uns gar nicht bewusst, dass sie uns (zusätzlich) stressen. Ich möchte hier einige aufzählen:

  • Arbeit; zu viele und zu schwierige Aufgaben, zu viel Anstrengung, zu wenig Ruhe, zu simple Aufgaben, sinnlose oder ziellose Arbeit, zu wenig Verantwortung, kein Mitspracherecht
  • Familie; Erziehung der Kinder
  • Sterbefälle in der Familie oder dem Bekanntenkreis
  • Schwangerschaft, Geburt eines Kindes
  • Karriereschritte
  • Eine sehr teure Anschaffung; Haus oder Auto
  • Scheidung, Beziehungsprobleme
  • Neustrukturierung bei der Arbeit, Entlassung
  • Ehe (Hochzeitstagsvorbereitungen)
  • Erkrankungen wie z.B. Diabetes Typ 2 (Quelle)
  • Depressionen (Quelle)
  • Chronische Schmerzen, Rheuma
  • Erkrankungen von nahestehenden Personen
  • Finanzielle Probleme, Schulden
  • Medikamenteneinnahme
  • Verunreinigte Nahrung
  • Luftverschmutzung
  • Rauchen
  • Trinken
  • Ungesunde Ernährung (inklusive der Folgen einer Crash Diät oder der Abhängigkeit von koffeinhaltigen Getränken wie Kaffee oder Energy-Drinks)
  • Schlecht schlafen, die Qualität ist hierbei sehr wichtig, weniger die Quantität (Quelle).
  • Physische Überbelastung; übertrainiert sein wie es z.B. bei Topathleten geschehen kann.
  • Von den Ereignissen in der Welt stark betroffen sein.

Es gibt natürlich noch wesentlich mehr Stressauslöser, aber diese Liste vermittelt einem sicherlich einen kleinen Einblick, was alles im Leben Stress auslösen kann.

Jeder dieser Stressfaktoren für sich selbst stellt vermutlich kein allzu großes Problem dar, alles zusammen kann jedoch zu ernsten Problemen führen. Die Nebennieren werden vielleicht nicht gleich ermüden, nur weil man einen anstrengenden Job hat, wenn man aber nebenher auch noch vielleicht für ein behindertes Kind sorgen muss, Geldsorgen hat und ungesund isst, wird der Körper unter konstantem Stress stehen, bei dem die Nebennieren ständig Überstunden machen müssen.

Hinzu kommt auch, dass jeder Mensch unterschiedlich auf bestimmte Stresssituationen reagiert und auch anders mit ihnen umgeht. Der eine bekommt wegen seiner Schulden vielleicht kein Auge mehr zu und sieht nur noch Probleme, der andere hingegen sagt sich einfach, dass es schon wieder werden wird und bleibt entspannt.

Cortisol

Gerade haben wir gehört, was Adrenalin genau im Körper verursacht. Es ist aber auch gut zu wissen, was genau das Hormon Cortisol im Körper anstellt.

Cortisol hat man immer im Körper, mit und ohne Stress. Ist das Cortisol aus dem Gleichgewicht (wie bei einer Nebennierenschwäche), wirkt sich das nachteilig auf die Gesundheit aus, denn das Hormon spielt bei den folgenden Vorgängen eine Rolle:

  • Das Abwehrsystem
  • Die Verdauung
  • Der Schlafrhythmus

Wenn man an einer Nebennierenschwäche leidet, wird man wahrscheinlich auch anfälliger für Erkältungen und Viren sein, man wird leichter Gewicht zulegen und schneller unter Schlafstörungen leiden.

Menschen, die leicht zu Überspanntheit neigen, haben nicht selten ein Bäuchlein. Durch den Einfluss des Cortisols wird der Körper schneller Fett einlagern, was das Abnehmen sehr erschwert. Darum ist es auch so schwierig abzunehmen, wenn man unter Stress steht.

Wenn die Nebennieren gut funktionieren, werden die Cortisolwerte im Laufe des Tages schwanken. Beim Aufwachen wird der Cortisolwert recht hoch sein, wodurch man sich aufmerksamer fühlen wird.

Bei Menschen, die an einer Nebennierenschwäche leiden, wird der Cortisolwert seinen Rhythmus verlieren. Häufig werden die Betroffenen dann nach 21 Uhr richtig aktiv, während sie tagsüber sehr müde waren. Durch das gestörte Cortisol entstehen häufig Einschlafprobleme und auch das Aufstehen wird schwerer.

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Die Diagnose

Wir wissen inzwischen, dass sowohl chronischer psychologischer, emotionaler und/oder physiologischer Stress mit der Zeit zu einer Nebennierenschwäche führt. Wie weiß man aber, ob man wirklich eine Nebennierenschwäche hat?

Für die Nebennierenschwäche gibt es keine offizielle Diagnose. Wenn man damit zu einem Schulmediziner geht, wird dieser antworten, dass die Nebennieren entweder normal funktionieren, gar nicht funktionieren (Cushing-Syndrom) oder nicht gut funktionieren (Addison-Krankheit).

Addison ist eine recht seltene Erkrankung, unter der in Deutschland nur wenige Tausend Menschen leiden. Die Wahrscheinlichkeit, dass man an ihr leidet, ist darum nur recht gering. Eine Nebennierenschwäche ist dagegen wesentlich wahrscheinlicher.

Zur Diagnose kann man eine Blutuntersuchung durchführen lassen, sich von einem (Natur)Arzt untersuchen lassen oder eine (eigene) Diagnose auf Basis der Symptome oder der Blutwerte erstellen.

Für eine Blutuntersuchung muss man nicht unbedingt den Hausarzt aufsuchen. Es gibt im Internet Angebote, die man hierfür nutzen kann. Bei diesen Untersuchungen wird der Cortisolwert am Morgen bestimmt.

Noch mehr Sicherheit bietet ein Speicheltest. Dann wird zu unterschiedlichen Tageszeiten die Menge an Cortisol und DHEA im Speichel bestimmt. Das Verhältnis zwischen Cortisol und DHEA zeigt an, wie stark die Nebennierenschwäche ist.

Die Symptome für eine Nebennierenschwäche werden im nächsten Abschnitt besprochen.

Bei einem Hormontest wird das Hormon Cortisol untersucht werden. Dies kann über den Speichel erfolgen oder über einen Urin- oder Bluttest. Der Speicheltest ist aber am zuverlässigsten.

Da die Cortisolwerte im Laufe des Tages schwanken, ist es wichtig, die Werte zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu messen. Wichtige Messmomente sind der Peak am Morgen und wie schnell dieser wieder abfällt. Die unterschiedlichen Messwerte der verschiedenen Messmomente sollte man am besten von einem erfahrenen (Natur)Arzt interpretieren lassen.

Wenn man dann mit einer entsprechenden Behandlung angefangen hat, können die Cortisolmessungen zu festgelegten Zeitpunkten wiederholt werden, um festzustellen, ob die Behandlung anschlägt.

Viele Ärzte werden auch die Schilddrüsenfunktion kontrollieren, indem sie die Schilddrüsenhormone untersuchen, denn diese sind eng mit den Hormonen der Nebennieren verbunden.

Weitere Tests, mit denen man eine Nebennierenschwäche feststellen kann:

  • ACTH-Stimulationstest; Der Test misst die Menge an Adrenocorticotropin. ACTH ist ein Hormon, das von der Hypophyse produziert wird (einer Drüse im Gehirn) und das die Produktion des Cortisols in den Nebennieren stimuliert. Bei diesem Test wird gemessen, ob die Nebennieren noch genügend Cortisol produzieren als Reaktion auf ACTH. Wenn das der Fall ist, funktionieren die Nebennieren normal.
  • Das Verhältnis zwischen 17-HP und Cortisol; 17-HP ist ein Baustein des Cortisols. Wenn das Verhältnis zwischen 17-HP und Cortisol recht hoch ist, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Nebennieren Probleme haben, das 17-HP in Cortisol umzuwandeln.
  • Das Verhältnis zwischen Cortisol und DHEA; Mit diesem Test kann festgestellt werden, in welcher Phase der Nebennierenschwäche man sich befindet. Die Produktion von Stresshormonen (Cortisol) wird auch die Produktion von Geschlechtshormonen (DHEA) beeinflussen. Indem man sich auch dieses Verhältnis ansieht, kann das Maß der Nebennierenschwäche eingeschätzt werden.
  • Das Testen von Neurotransmittern; Bei einer Nebennierenschwäche sieht man auch, dass die Produktion bestimmter Neurotransmitter nicht mehr normal ist.
  • TSH Test; Die Messung der Menge des die Schilddrüse stimulierendem Hormons im Blut. Dieses Hormon führt zur Produktion der Schilddrüsenhormone T3 und T4, die dabei ebenfalls gemessen werden. Diese Hormone besitzen wiederum Einfluss auf die Nebennieren und umgekehrt.

Die Symptome der Nebennierenschwäche

Wenn die Nebennieren nicht mehr zum richtigen Zeitpunkt die richtige Menge an Hormonen produzieren, beeinflusst dies so gut wie jede Körperfunktion.

Hier folgen die Symptome der Nebennierenschwäche (Quelle):

  1. Schlechte Reaktion auf stressige Situation, wenig einstecken können
  2. Tagsüber immer (sehr) erschöpft sein
  3. Abends dagegen über mehr Energie verfügen
  4. Lust auf Süßes oder Salziges
  5. Das Benötigen / Aufnehmen stimulierender Mittel wie Zucker und Koffein
  6. Probleme beim Aufstehen
  7. Geringer Widerstand
  8. Schlecht schlafen, Schlaflosigkeit
  9. Auto-Immun-Reaktionen
  10. Brain Fog
  11. Gewichtszunahme
  12. Geringere Libido
  13. Launisch und schnell gereizt
  14. Haarausfall
  15. Hormonhaushalt ist aus dem Gleichgewicht
  16. Erhöhte Insulinresistenz
  17. Depressiv
  18. Leichtes Schwindelgefühl
  19. Verlust von Muskelmasse (evtl. zusammen mit Muskelschmerzen) und Verlust von Knochenmasse
  20. Trockene Haut
  21. Häufiges Urinieren
  22. Leichter Probleme mit Allergien oder Asthma
  23. Extreme Erschöpfung nach dem Sporttreiben
  24. Niedriger Blutdruck
  25. Schmerzen im Unterrücken
  26. Schwindel
  27. Niedriger Blutzuckerspiegel

Die ersten 8 Symptome kommen am häufigsten vor und sind somit auch die stärksten Anzeichen einer Nebennierenschwäche.

Falls du mehrere dieser hier oben angeführten Symptome an dir erkennst, könnte bei dir eine Nebennierenschwäche vorliegen. Achtung: die hier aufgelisteten Symptome können aber auch eine andere Ursache besitzen.

Wenn du abends große Lust auf Süßes oder Salziges hast, tagsüber sehr energielos bist, abends Energie bekommst und schlecht schläfst, kann dies ein guter Hinweis auf eine mögliche Nebennierenschwäche sein.

Was tun bei Nebennierenschwäche?

Man muss den Stress vermindern, um sich von einer Nebennierenschwäche erholen zu können. Hierbei ist aber nicht nur psychologischer Stress gemeint, sondern auch physiologischer Stress.

Wenn du einfach so weiter machst wie bisher, kannst du nicht erwarten, dass es einfach von selbst besser wird. Es fängt mit Stress an, dann folgt die Überspanntheit und auf einmal ist der Burn-Out da oder eine Depression. Man sollte dabei bedenken, dass die Erholungsphase von einem Burn-Out genauso lang dauert wie die Zeitspanne, die einem den Burn-Out beschert hat. Darum, je früher man das Problem angeht, desto besser.

Was den Stress betrifft, sollte man analysieren, was genau im eigenen Leben alles für Stress sorgt. Lassen sich diese Stressquellen ausschalten? Oder kann lernen, mit dem Druck besser umzugehen?

Für die meisten Menschen wird der Stress, der vom Job ausgeht, der größte Stressfaktor sein. Diesen Stress zu reduzieren, bedeutet nicht sofort, dass man sich eine andere Arbeit suchen muss, obwohl auch das das letzte Rettungsmittel sein kann, wenn alle anderen Möglichkeiten weggefallen sind.

Man kann aber zuerst versuchen, praktische Lösungen zu finden, mit denen sich der Arbeitsdruck vermindern lässt. Vielleicht kann man in seiner Abteilung Verstärkung bekommen, sodass man sich selbst um weniger Aufgaben kümmern muss. Vielleicht kann man auch eine andere Funktion in der gleichen Firma übernehmen, oder man bekommt nicht nur die Verantwortung für etwas, sondern auch die dazugehörigen Möglichkeiten. All diese Optionen sollte man bei seiner Arbeit ausloten.

Da es recht schwierig ist, seine Umgebung zu verändern, ist es am wirksamsten, sich selbst zu verändern. Wie geht man selbst mit Stress um? Teilt man eigentlich seine Zeit sinnvoll ein? Nimmt man sich nicht zu viel auf einmal vor? Man kann lernen, besser mit Stress umzugehen und seine Zeit zu planen. Hierzu gibt es tausende von Büchern (und Websites), die man zurate ziehen kann, darum möchte ich auf diesen Punkt nicht weiter eingehen. Und wenn man auch dann nicht weiterkommt, kann man immer noch die Hilfe eines Psychologen oder eines Trainers einschalten.

Man sollte immer zuerst an seiner Genesung arbeiten, bevor man sich wieder zu viel vornimmt. Willst du gerne ein neues Auto? Dann warte damit, wenn du es nicht sehr dringend benötigst. Solche großen Ausgaben sorgen für extra (unnötigen) Stress.

Fühlst du dich ausgebrannt? Dann ist das vermutlich auch nicht der ideale Moment, um an die Erweiterung der Familie zu denken. Sorge zuerst dafür, dass deine eigene Gesundheit wieder in Ordnung ist. Sobald du auch noch ein Kind versorgen musst, wirst du viel weniger Zeit für dich selbst haben.

Vielleicht gibt es bei dir auch Stressquellen, die sich nicht ausschalten lassen. Vielleicht musst du ja ein krankes Kind versorgen oder einen Ehepartner. Natürlich kann man mit dieser Pflege nicht einfach aufhören, man kann aber versuchen, sich Hilfe zu suchen. Zudem kann man nach Möglichkeiten suchen, die einem dabei helfen, besser mit der Situation umzugehen ohne sich selbst immer völlig außer Acht zu lassen.

Man sollte aber vor allem die Stressquellen unter die Lupe nehmen, an denen man durchaus etwas ändern kann. Mit einigen Verhaltensänderungen lässt sich hier oft recht kurzfristig schon eine ganz Menge erreichen.

Was ebenfalls hilft, ist, nicht zu spät und zu festen Zeiten zu Bett zu gehen und aufzustehen. Man sollte 8 bis 10 Stunden Nachtruhe einplanen und dementsprechend seinen Rhythmus anpassen. Und auch wenn man dann nicht direkt einschlafen kann, hat man dennoch zumindest geruht, was auch schon hilft. Im Idealfall steht man bei Sonnenaufgang auf und macht zuerst einen kleinen Spaziergang. Das Morgenlicht wird für einem verbesserten Tag-Nacht-Rhythmus sorgen und wird dich abends auch besser einschlafen lassen.

In deiner Freizeit solltest du versuchen Dinge zu tun, die dir Energie geben, anstelle von Aktivitäten, die dich Energie kosten. Die Dinge, die du gerne machst, geben dir in der Regel Energie. Man kann z.B. von einem Spaziergang am Strand mentale Energie bekommen, auch wenn er einen körperlich Energie kostet.

Man sollte auch seine schlechten Angewohnheiten ablegen oder zumindest vermindern. Wenn man sich gerne Alkohol gönnt, sollte man damit aufhören oder zumindest weniger trinken und auch weniger oft.

Das Gleiche gilt für das Rauchen. Bedenke aber auch, dass das Stoppen mit dem Rauchen ebenfalls eine Stressquelle ist, was aber dennoch keine Entschuldigung sein sollte, um mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn man jedoch Schwierigkeiten mit dem Aufhören hat, kann es helfen, dies für eine Weile aufzuschieben, bis man andere Stressquellen aus seinem Leben in den Griff bekommen hat.

Noch einige weitere Tipps: Vermeide so weit wie möglich negative Menschen. Unternehme Dinge, die du gerne tust. Verwöhne dich ein bisschen (mit einer Massage oder einem Saunabesuch z.B.) und suche dir Hilfe bei der Verarbeitung traumatischer Erlebnisse.

Sorge für Momente der Entspannung. Vielen Menschen hilft Mindfulness, Entspannungs- und Meditationsübungen. Wenn du eher der physische Typ bist, ist vielleicht Yoga (Quelle) etwas, das besser zu dir passt.

Bewegung und Sport ist gut, man sollte es aber nicht übertreiben, denn das bedeutet extra Stress für den Körper. Man sollte niemals länger als 45 Minuten am Stück trainieren, wenn man eine Nebennierenschwäche hat. Man sollte auch nicht zu intensiv trainieren und sich ausreichend Ruhemomente gönnen.

Ungesunde Ernährung ist eine große Quelle des Stresses für den Körper. Damit sollte man sofort aufhören und anfangen sich gesund zu ernähren, anstelle seinen Körper mit jeder Menge Mist vollzustopfen. Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei Nebennierenschwäche und kann leicht angepasst werden. Indem man seine Ernährung anpasst, kann man sehr schnell eine Verbesserung erreichen.

Ernährung anpassen bei Nebennierenschwäche

Im Prinzip folgt man bei einer Nebennierenschwäche einfach den Richtlinien einer gesunden Diät. Hierbei kann man dann noch extra den Schwerpunkt auf Faktoren legen, die die Erholung fördern. Im Folgenden werde ich aufzählen, was hierbei wichtig ist.

#1: Stoppen mit Zucker und künstlichen Süßstoffen

Zucker ist niemals gut für dich, und wenn man auch noch unter Nebennierenschwäche leidet, ist er ganz besonders schlecht.

Vermeide alle Lebensmittel, denen Zucker und künstliche Süßstoffe zugesetzt wurden. Beachte dabei auch die Decknamen auf den Verpackungen und vergiss nicht, dass Zucker auch in Lebensmitteln verwendet wird, in denen du ihn vermutlich niemals erwartet hättest. Er steckt z.B. häufig in Wurstwaren, Fertigsuppen, Frühstücksflocken und Brötchen.

Dein Essen kannst du besser mit dem natürlichen Süßstoff Stevia (in Maßen) süßen oder mit Rohhonig.

Mit Süßigkeiten aufzuhören wird nicht leicht fallen, wenn man unter einer Nebennierenschwäche leidet, weil der Körper dann förmlich nach Zucker ’schreit‘. Diese Phase wird man überwinden müssen. Die Abhängigkeit von Zucker wird dann aber schnell nachlassen.

Wenn man jemand ist, der viel Süßes isst, wird das plötzliche Stoppen mit Süßem zu sehr viel Stress führen. Darum sollte man seinen Zuckerkonsum lieber langsam, im Laufe von 2 bis 3 Wochen abbauen. Hast du spät abends oft noch Lust auf etwas? Dann solltest du dir zuckerfreie Snacks ins Haus holen; z.B. Nüsse, Käse oder ein gekochtes Ei.

#2: Stoppen mit Koffein

Ja, das hört man nicht gerne als passionierter Kaffeetrinker. Koffein stört aber den natürlichen Schlafzyklus, was es den Nebennieren erschwert, sich wieder zu regenerieren.

Wenn man wirklich nicht ohne Kaffee auskommt, sollte man seinen Konsum zumindest auf eine Tasse am Morgen beschränken.

#3: Die richtigen Kohlenhydrate

Bei Stress benötigt man mehr Kohlenhydrate. Sie sättigen (nur) vorübergehend und verschaffen einem ein gutes Gefühl aber langfristig werden sie einen eher Energie kosten. Hiermit werden die Nebennieren noch mehr belastet. Es geht dabei vor allem um einen bestimmten Typ Kohlenhydrate.

Die Kohlenhydrate, die man vermeiden sollte, sind die raffinierten Kohlenhydrate. Sie stecken in Brot, Keksen, Gebäck, Riegeln und sehr vielen anderen verarbeiteten Nahrungsmitteln. Man sollte seinen Körper besser mit nicht verarbeiteten Nahrungsmitteln versorgen. In ihnen steckt der richtige Type Kohlenhydrate. Eine Übersicht guter Kohlenhydrate findest du hier.

Hast du Probleme mit der Verdauung und bist du häufig müde, dann könntest du auch einmal eine glutenfreie Ernährung ausprobieren. Hier kannst du alles zu Gluten erfahren und welche Folgen sie für deinen Körper haben.

Auch eine FODMAP-arme Ernährung kann hilfreich sein (Ernährung mit bestimmten Kohlenhydraten). Hier kannst du mehr zur glutenfreien und FODMAP-armen Ernährung bei Verdauungsproblemen nachlesen.

#4: Transfette vermeiden

Transfette verursachen einen Anstieg der Entzündungswerte, der Insulinresistenz, des Bauchfetts und des Cholesterins (Quelle, Quelle, Quelle, Quelle), kurzum: sie stellen eine Quelle des Stresses für den Körper dar.

Transfette stecken häufig in Margarine, Back- und Bratfetten, Gebäck, Kaffee-Creamer und Fertigmahlzeiten. Auf der Verpackung erkennt man sie an Begriffen wie pflanzliches Fett – teilweise gehärtet, gehärtetes Fett oder hydriertes Fett.

Wähle lieber gesundes Fett wie z.B. Kokosöl, natives Olivenöl extra oder Ghee.

#5: Verarbeitete Nahrungsmittel

Verarbeitete Nahrungsmittel sollte man so weit wie möglich meiden und dafür unverarbeitete Nahrung verwenden. Bei einer Ernährung, die die Genesung fördern soll, gibt es keinen Platz für Junkfood oder Fertiggerichte, die aus Fabriken stammen.

Verarbeitete Nahrungsmittel enthalten meist zugesetzten Zucker, raffinierte Kohlenhydrate, Geschmacksverstärker oder andere E-Nummern, die den Körper nur überflüssig belasten.

#6: Superfood

Bestimmte Lebensmittel unterstützen den Körper auch extra bei einer Nebennierenschwäche. Diese Nahrungsmittel versorgen den Körper schon in kleinen Mengen mit vielen Mikronährstoffen, womit sie den Körper extra nähren. Beispiele wären::

  • Avocado (reich an gesunden Fettsäuren und Mikronährstoffen)
  • Fetter Fisch wie Lachs, Makrele und Hering (reich an Omega-3 Fettsäuren)
  • Nicht gebrannte Nüsse wie Walnüsse und Mandeln (reich an Omega-3 und Mineralien)
  • Samen wie Chia Samen und Leinsamen (reich an Omega-3 und Ballaststoffen)
  • Himalaya Salz, es enthält weniger Natrium und mehr andere Mineralien als gewöhnliches Tafelsalz. Es hilft der Funktion der Nebennieren.
  • Broccoli, Blumenkohl und Rosenkohl
  • Pilze
  • Fermentierte Nahrungsmittel wie Kefir aufgrund der darin enthaltenen Probiotika.

#7: Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel

Auch bestimmte Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel können die Nebennieren unterstützen:

  • B Vitamine
  • Vitamin C
  • Vitamin D
  • Omega-3 Ölkapseln
  • Magnesium
  • Selen
  • Ashwagandha
  • Rhodiola rosea
  • Heiligen-Basilikum (Tulsi)
  • Chinesische Spaltkörbchen (Schisandra chinensis)
  • Rosmarin und Lavendelöl

Für die adaptogenen Kräuter Aashwagandha, Rhodiola rosea, Heiligen-Basilikum und Schisandra konnte bewiesen werden, dass sie Cortisolwerte und Stressreaktionen vermindern (Quelle, Quelle, Quelle).

Vitamin C minimiert die Auswirkungen des Stresses und es verkürzt die Zeit, die man benötigt, um sich von stressigen Ereignissen zu erholen (Quelle).

Auch wenn man noch nicht genau weiß warum, aber auch Magnesium-Präparate sind gut, wenn man unter einer Nebennierenschwäche leidet (Quelle).

Vitamin D ist an vielen Prozessen im Körper beteiligt, so auch an der Funktion der Nebennieren (Quelle). Vitamin D wird in der Haut unter Einwirkung des Sonnenlichtes produziert. Weil aber die Sonne nicht immer scheint und wir auch nicht so oft nach draußen kommen, wie wir sollten, leiden viele Menschen an einem Vitamin D Mangel. Man kann das Vitamin D aber mit Vitamin D Präparaten ergänzen. Am besten nimmt man dann Vitamin D3 Präparate ein in einer Dosierung von 5.000 IU pro Tag.

Ein Vitamin B12 Mangel wird ebenfalls mit einer Nebennierenschwäche assoziiert (Quelle). Vor allem wenn man sich vegetarisch oder vegan ernährt, ist es sehr wichtig, zusätzlich Vitamin B12 Präparate einzunehmen.

Ein Mangel an Vitamin B5 (Pantothensäure) wird ebenfalls oft bei Menschen mit Nebennierenschwäche festgestellt (Quelle). Pantothensäure steckt von Natur aus in Fleisch, Eiern, Milchprodukten, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse. Man kann diese Vitamine auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen.

Ein Selenmangel beeinflusst die Funktion der Nebennieren ebenfalls (Quelle). Es handelt sich um ein Spurenelement, das auch als Antioxidans wirkt und ebenso für die Schilddrüse wichtig ist. Es kommt in Fleisch und Fisch vor sowie in pflanzlichen Nahrungsmitteln, z.B. in Getreide und Gemüse. Bei pflanzlichen Nahrungsmitteln ist es schwierig zu sagen, wie viel Selen sie enthalten, denn der Boden, auf dem das Gemüse gewachsen ist, ist hierbei entscheidend. Man kann darum ebenfalls Selenpräparate einnehmen oder auch ein Multivitamin-Präparat, das auch Selen enthält.

Lavendelöl kann, wenn man es inhaliert, hohe Cortisolwerte senken (Quelle, Quelle). Auch Rosmarinöl-Dämpfe können dabei helfen, die Cortisolwerte zu senken (Quelle). Rosmarinöl ist jedoch nicht für den Verzehr gedacht, man würde sich erbrechen.

Man sollte aber nicht vergessen, dass bestimmte Kräuter auch die Wirkung bestimmter Medikamente beeinflussen können; vor allem Rhodiola rosea ist hierfür bekannt. Darum sollte man den Apotheker befragen, ob man bestimmte Kräuter gefahrlos verwenden kann, wenn man Medikamente verwendet..

Auch wenn es dafür keinen Beweis gibt, so empfehlen dennoch viele Menschen, niemals mehrere adaptogene Kräuter gleichzeitig einzunehmen. Man sollte nur eine Sorte am Tag einnehmen und dann per Tag abwechseln. Es wird ebenfalls davon abgeraten, diese Kräuter in der Schwangerschaft oder der Stillzeit zu verwenden.

Wie lang dauert die Genesung?

Je stärker die Nebennierenschwäche ist und je länger man bereits unter ihr leidet, desto länger wird die Genesung dauern. Hierfür lassen sich keine exakten Zeiten angeben; jeder Mensch ist anders und reagiert auch anders auf getroffene Maßnahmen (wie z.B. eine gesunde Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel).

Auch wenn ich es nicht gerne sage, aber leider ist eine Nebennierenschwäche nicht einfach so schnell wieder vorüber.

Als Richtlinie kann man von folgendem ausgehen:

  • Ein halbes bis ganzes Jahr bei einer leichten Nebennierenschwäche
  • Ein Jahr bis eineinhalb Jahre bei einer mittelschweren Nebennierenschwäche
  • Bis zu 2 Jahre bei einer schweren Nebennierenschwäche

Erklärung zur Grafik

Diese Grafik zeigt ganz allgemein den Verlauf einer Nebennierenschwäche unter der Erholungsphase an.

Während der Crash Phase ist das wichtigste Symptom das Fehlen von Energie. In dieser Phase ist man sich noch nicht davon bewusst, unter einer Nebennierenschwäche zu leiden.

Sobald man sich der Nebennierenschwäche dann bewusst wird, kann man an der Genesung arbeiten. Die Erholung wird nicht linear zum normalen Energieniveau zurück verlaufen, sondern in mehreren Schritten und Zyklen stattfinden.

Je schwerer die Nebennierenschwäche ausgeprägt ist, desto mehr Zyklen wird man durchlaufen müssen. Eine leichte Nebennierenschwäche kann schon mit nur einem Zyklus zur vollständigen Genesung führen.

An der Grafik ist zu erkennen, dass es wichtig ist, umgehend an seiner Genesung zu arbeiten und sich davon bewusst zu sein, dass man eine Nebennierenschwäche hat; der Genesungsprozess dauert viel länger als die Crash Phase.

Die 3 Phasen eines jeden Genesungszykluses sind Stabilisierung/Plateau-Periode, Präparation/Vorbereitungsperiode und die Honeymoon-Periode. Das ist gut zu wissen, damit man nicht den Mut verliert, wenn man sich gerade in einer Periode befindet, in der anscheinend kein Fortschritt stattfindet, obwohl man doch das Richtige tut bzw. unterlässt. Dann befindet man sicher gerade in einer Plateau-Periode.

In der Plateau-Periode baut der Körper Kraft für den nächsten Genesungszyklus auf. In dieser Periode nimmt man keine Verbesserung des eigenen Zustandes wahr. Diese Periode kann einige Wochen bis Monate dauern.

Diese Plateau-Periode ist die ‚gefährlichste‘ Periode, denn in ihr kann man schnell seine Motivation verlieren. Weil man keine Verbesserung feststellt, bekommt man keine Belohnung für all seine Mühen, um stressfreier zu Leben. Mit dem Verlust der Motivation verfällt man auch schnell wieder in alte Verhaltens- und Ernährungsmuster, also in einen Lebensstil, der einem die Nebennierenschwäche eingehandelt hat.

In der Vorbereitungsperiode kann man bereits leichte Verbesserungen feststellen, wenn man gut auf seinen Körper achtet. Es werden kleine Verbesserungen des Hormonhaushaltes spürbar, jedoch ohne wirklich sehr starke Symptomverbesserungen. Diese Periode kann zwischen einer und sechs Wochen dauern.

Auf die Vorbereitungsperiode folgt die Honeymoon-Periode. Man wird dann ganz deutlich feststellen, dass man mehr Energie hat und besser mit Stress umgehen kann. Der Blutdruck wird sich stabilisieren und man schläft besser. In dieser Phase macht man große Fortschritte Richtung Genesung. Falls man aber ein schwere Nebennierenschwäche hat, wird diese Phase nur wenige Tage andauern, wodurch man nicht sehr weit kommt mit seiner Genesung.

Bei einer leichten Nebennierenschwäche kann diese Phase bis zu 12 Wochen anhalten, sodass man sehr weit mit seiner Genesung voranschreiten kann. Auch in der Honeymoon-Periode ist es sehr wichtig, dass man sich auch weiterhin gesund ernährt und lebt, damit die Genesung weitergehen kann.

Man merkt, dass man sich von der Nebennierenschwäche erholt, weil man immer mehr Energie besitzt und die Beschwerden langsam aber sicher abnehmen und in den Hintergrund geraten. Wenn man seine Genesung wirklich messen möchte, kann man die Diagnosemöglichkeiten verwenden, die ich weiter oben im Artikel vorgestellt habe. Ein häufig eingesetzte Methode ist das Messen der Cortisolwerte über den Speichel.

Vergiss nicht, dass du bei der Erholung von einer Nebennierenschwäche noch sehr anfällig für einen Rückfall bist. Wenn du dir einige Abende zu viel Alkohol gönnst, schlecht isst und wenig schläfst (z.B. weil gerade Festtage sind; Weihnachten, Silvester oder auch Karneval), kannst du einen ganzen Genesungszyklus zerstören und wieder auf ein tieferes Niveau zurückfallen.

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